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Grippewelle in Deutschland hat Höhepunkt erreicht

Die Grippewelle in Deutschland hat bei milderem Wetter in den meisten Bundesländern ihren Höhepunkt erreicht oder überschritten.

dpa MARBURG. Die Grippewelle in Deutschland hat bei milderem Wetter in den meisten Bundesländern ihren Höhepunkt erreicht oder überschritten. Lediglich im Osten, der bisher recht gut weggekommen ist, stieg die Zahl der Krankheitsfälle in der vergangene Woche deutlich, wie Andrea Grüber von der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) am Mittwoch in Marburg sagte.

Im Süden, so in Bayern, Baden- Württemberg und Hessen ebbe die Grippewelle leicht ab. „Entwarnung können wir aber noch nicht geben“, sagte Grüber. Wie lange die Menschen noch mit Ansteckung rechnen müssten, sei nicht zu sagen. „Natürlich kann es jetzt noch jemanden erwischen.“

Um sich vor einer Ansteckung zu schützen, sollte man Menschenmengen meiden und nach Besuchen in öffentlichen Gebäuden oder Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln die Hände waschen. „Das sind die ganz normalen hygienischen Maßnahmen.“ Ein außergewöhnlich aggressives Virus gebe es in dieser Saison nicht. In Deutschland sterben bei einer gewöhnlichen Welle zwischen 5 000 und 8 000 Menschen, in der vorletzten Saison gab es rund 16 000 Todesfälle.

Außerhalb Deutschlands gibt es nach den Daten der AGI noch einen besonders starken Anstieg von Erkrankungen in Tschechien und Kroatien. In Ländern wie Belgien, Niederlande, Luxemburg oder Österreich habe sich die Erkrankungszahl dagegen „auf hohem Niveau eingespielt“.

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