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Herz-Kreislauf-Erkrankungen Todesursache Nummer eins

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind weiterhin die Todesursache Nummer eins in Deutschland. Fast jeder zweite der 818 271 Todesfälle im Jahr 2004 sei von einer Erkrankung des Kreislaufsystems ausgelöst worden, berichtete das Statistische Bundesamt in Wiesbaden.

dpa WIESBADEN. Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind weiterhin die Todesursache Nummer eins in Deutschland. Fast jeder zweite der 818 271 Todesfälle im Jahr 2004 sei von einer Erkrankung des Kreislaufsystems ausgelöst worden, berichtete das Statistische Bundesamt in Wiesbaden.

Einem Krebsleiden erlag jeder vierte Gestorbene. Mehr als jeder hundertste (1,3 Prozent) Todesfall war 2004 ein Selbstmord. Unter den 368 472 Todesfällen auf Grund von Herz-Kreislauf-Erkrankungen waren 41,4 Prozent Männer und 58,6 Prozent Frauen. Mehr als 90 Prozent dieser Menschen waren über 65 Jahre alt. Frauen starben entsprechend häufiger an einer Kreislauferkrankung, weil sie im Durchschnitt älter werden als Männer. Am Herzinfarkt, der zur Gruppe der Kreislauferkrankungen gehört, starben 67 149 Menschen, davon 54,8 Prozent Männer und 45,2 Prozent Frauen.

Bei den rund 111 000 an Krebs gestorbenen Männern hatten bösartige Tumore in den Verdauungsorganen (fast 36 000 Gestorbene) und in den Atmungsorganen (gut 30 000 Gestorbene) die größte Bedeutung. Bei den Frauen dominierten Tumore in den Verdauungsorganen mit mehr als 32 000 Sterbefällen, gefolgt von Brustkrebs mit rund 17 592 Sterbefällen. Insgesamt starben in Deutschland im Jahr 2004 rund 37 700 Menschen weniger als im Jahr zuvor.

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