Higgs-Boson Die Suche geht weiter

Es war eine der wichtigsten Forschungsmeldungen des Jahres: Physiker haben ein neues Teilchen nachgewiesen. Ist es wirklich das „Gottesteilchen“ Higgs-Boson? Die Frage wird wohl erst im kommenden Jahren beantwortet.
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Die Illustration zeigt den möglichen Zerfall eines Higgs-Bosons. Seit über 30 Jahren jagen Physiker dem mysteriösen Teilchen hinterher. Quelle: dpa

Die Illustration zeigt den möglichen Zerfall eines Higgs-Bosons. Seit über 30 Jahren jagen Physiker dem mysteriösen Teilchen hinterher.

(Foto: dpa)

Berlin„Gottesteilchen entdeckt!“ titelte ein großes deutsches Medium im Sommer. Die Physiker am europäischen Kernforschungszentrum Cern in Genf waren vorsichtiger. „Wir haben in unseren Daten klare Anzeichen für ein neues Teilchen“, verkündete Fabiola Gianotti am 4. Juli.

Gianotti ist Sprecherin der Atlas-Gruppe, eines der beiden Teams mit zusammen rund 6000 Forschern, die am Teilchenbeschleuniger LHC nach dem Higgs-Teilchen fahnden. Weltweit lauschten der Italienerin an jenem Tag 270.000 Menschen live per Internet.

Von einem Gottesteilchen mochte Gianotti wie fast alle Physiker nicht sprechen. Aber klar ist: Higgs ist für unser Verständnis vom Aufbau der Materie fundamental - es wäre der letzte unbekannte Baustein im Standardmodell der Teilchenphysiker.

Ein paar Monate und Milliarden ausgewerteter Daten später sprechen zwar auch die Physiker von einer wissenschaftlich gesicherten Entdeckung eines Teilchens. „Noch immer ist aber nicht klar, ob es "Das Higgs" ist“, sagt Teilchenphysiker Joachim Mnich, der am Beschleunigerzentrum Desy in Hamburg und am Cern arbeitet.

Das stehe voraussichtlich erst im Frühjahr 2013 fest, und: „Ob es das einzige Higgs ist, das im Standardmodell vorausgesagt wurde, oder ob es noch mehrere Higgse gibt, ich glaube, diese Frage wird uns noch mehrere Jahre beschäftigen.“

Die "Weltmaschine" wird noch leistungsfähiger
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9 Kommentare zu "Higgs-Boson: Die Suche geht weiter"

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  • Die Zahlenangabe ist einmal doppelbelegt Klage 1,2,2,3 die Chronologie der Klagen stimmt, Gruß Friedrich Heß

  • Wir haben jetzt so grob 20 identifizierte Kandidaten und wir brauchen vielleicht 50, vielleicht 100, um die Eigenschaften studieren zu können. Eine klassische Eigenschaft ist, dass das Higgs-Teilchen in unterschiedliche Teilchen zerfallen kann, das tun sie zwar alle, aber beim Higgs-Teilchen ist es so, dass die Zerfälle in die Teilchen bevorzugt eintreten, die schwer sind. Je schwerer ein Teilchen, desto öfter zerfällt das Higgs-Teilchen. Das ist eine Eigenschaft, die man nachprüfen kann. Und da brauchen wir mehr als ein Paar Zerfälle. Wir haben im Moment fünf unterschiedliche Zerfallsarten versucht nachzuweisen. Noch nicht in allen sehen wir wirklich Kandidaten, um sagen zu können, da gibt es wirklich Zerfälle. Wir brauchen jetzt vielleicht zehn unterschiedliche Zerfallsarten, die wir dann nach der Masse sortieren können, um zu gucken, wie häufig diese sind.
    Abschließen möchte ich noch sagen, dass die Überschrift des Artikels (die türkische Regierung ist vor Kurzem aus der CERN-Forschung ausgestiegen) aus Anlage 3 sich von der von Anlage 1 unterscheidet,
    CERN-Forscher über Higgs: „Die Wissenschaft versucht nicht, Gott zu widerlegen“
    die die Frage offen lässt,
    „Das Higgs-Boson ist Grundlage unserer Existenz“
    ob hier nicht bewusst unzulässig einseitig an einem weltbildlichen Bekenntnis geforscht wurde. Aus all den Gründen stelle ich Strafanzeige wegen Betruges.
    Bitte schicken Sie mir umgehend eine Eingangsbestätigung. Ich danke Ihnen für Ihre Bemühungen.

    Mit freundlichen Grüßen

  • At 126.6 GeV, the observed likelihood of a Higgs decaying into two photons was 1.8+/- 0.3 at 6.1 standard-deviations (a confidence level of 99.99966 per cent).
    The "second mass" observation was derived from results of the particle's decay into four leptons. More specifically, at 4.1 standard-deviations (a confidence level of 99.534 per cent), the mass of the Higgs boson from this channel was calculated to be 123.5 +/- 0.9 GeV, which is conspicuously lower than the mass observed from the diphoton-decay channel (by about 3 GeV).
    Es gibt also hier ganz starke Hinweise, dass hier rein nach den vorher selbst festgelegten Kriterien des CERNS gar nichts auf ein Higgsteilchen geschlossen werden kann, nichts zu mutmaßen, ähnlich ist, sondern es sich nur um eine ganz gewöhnliche Teilchenentdeckung handelt, von denen schon Hunderte zuvor entdeckt wurden, also sogar ein eindeutiger Ausschluss des Higgsbosons angenommen werden muss und da dies undenkbar war, damit also nicht gerechnet wurde, wurden dann die Informationen dazu unterdrückt. Hier noch einmal die Kriterien des CERNS aus Deutsch Türkische Nachrichten, Merve Durmus, Wissenschaft, CERN-Forscher über Higgs: „Die Wissenschaft versucht nicht, Gott zu widerlegen“ veröffentlicht am 06.07.12, 16:50, die entsprechenden Stellen sind unterstrichen (siehe auch Anlage 3):
    Deutsch Türkische Nachrichten: Was benötigen die Forscher noch für einen definitiven Nachweis des Higgs-Teilchens?
    Achim Stahl: Wir wissen, da ist ein Teilchen. Jetzt geht es nur noch um die Frage, ob dieses Teilchen das Higgs-Teilchen ist. Dafür brauchen wir einfach mehr als 20 Ereignisse.

  • Darüber hinaus gibt es Hinweise, dass eine Unterdrückung von Informationen stattgefunden hat. So wurde in der online Zeitung “The Hindu Blogs” » The Copernican „We looked for one. Did we find two?“ Vasudevan Mukunth, December 15, 2012 (siehe auch Anlage 2, markierter Bereich), von einer Datenvorenthaltung gesprochen, die von dem CERN Forscher Achim Stahl als Ausschlusskriterium für die Higgseigenschaft eines gewöhnlichen Teilchens angesprochen wurde, siehe Anlage 3. Zunächst der betreffende Auszug aus Anlage 2, die entsprechenden Stellen wurden unterstrichen:

    There was initial surprise in Kyoto about the diphoton-decay data being suppressed. However, the experimental data of the Higgs' decay into the other combinations of particles coincided (fairly) perfectly with the theoretical predictions, easing physicists toward the conclusion that the Standard Model had done a good job... again.
    And now, the reason for suppression has been revealed! On December 13 (exactly a year to the day the first tentative spottings were announced), a new round of data from the ATLAS detector was revealed at CERN, showing that the Higgs boson seemed to be decaying into two photons twice as often as allowed by the Standard Model. Not just that: the elusive particle also seemed to exist at two different masses - almost as if there are two kinds of Higgs bosons, not one.
    The diphoton-decay result as such is directly affected by the exact mass of the Higgs boson assumed by physicists: on December 13, the results were declared in the context of the mass being 126.6 GeV because that's what the photons' energy accounted for. The July 4, 2012, announcement, on the other hand, provided evidence for a Higgs-like particle at 125.3 GeV with an uncertainty of 0.6 GeV.




  • Friedrich Tilmann Heß
    Atomphysiker
    Mörfelder Landstr. 62
    60598 Frankfurt

    Herr Oberstaatsanwalt Rückert
    Generalstaatsanwaltschaft
    60256 Frankfurt am Main
    Frankfurt 21.12.2012

    Betreff: Strafanzeige wegen Subventionsbetruges bzw. Betruges gegen die Führung des CERNS

    Sehr geehrter Herr Oberstaatsanwalt Rückert,
    wegen der Aussage aus dem Artikel des Onlinemagazins derStandard.at›Wissenschaft›Technik›CERN "Das Higgs-Boson ist Grundlage unserer Existenz" INTERVIEW | ROBERT CZEPEL, 4. Dezember 2012, 20:51 (siehe auch Anlage 1),

    STANDARD: War 2012 das spannendste Jahr Ihrer wissenschaftlichen Karriere?
    Heuer: Ja, das war es. Wenn man das Higgs-Teilchen entdeckt, nach dem fast 50 Jahre gesucht wurde: Das ist schon etwas Einmaliges.
    sehe ich die Möglichkeit gegeben, dass hier ein schwerwiegender beschädigender Vermögensnachteil gegenüber der Allgemeinheit aufrechterhalten wird, durch Vorspielung, bzw. Unterdrückung wahrer Tatsachen, die einen Irrtum erregen, weil bekanntlich, das Higgsteilchen noch nicht entdeckt ist, wie das auch offiziell in den Medien bestätigt wird.

  • Sehr geehrte Re-(d)-aktion,

    Ihre obige vorstehende Einlassung hat nicht nur mir, sondern auch anderen bereits so viel Rätsel aufgegeben, daß wir uns, und sei aus nur aus reiner Neugierde, geradezu gezwungen sehen, darauf nunmehr darauf näher einzugehen. Zum Wortführer auserkoren, teile ich Ihnen unverblümt, und das 1 Tag vor Weihnachten (da sehen Sie mal, welche Bedeutung wir dem Ganzen beimessen/ es geht um Ihre Zunft... äh Zukunft)

    niemand kann Ihnen da so ganz folgen: für was wurde WERBUNG gemacht?
    WERBEN setzt voraus, daß man GESCHÄFTE macht.
    Oder geht das jetzt so weit, daß sogar sich um einen Gedankenaustausch Gespräch zu be-WERBEN, unerwünscht ist?
    Das würde ja bedeuten, daß wenn ich SIE auf der Straße zufällig anspreche würde, ich - in Ihrem Sinne - bereits WERBUNG für mich betreibe.

    Dann sollten sie HANDELSBLATT.com endgültig schließen.

    Vor allem, weil die GOOGLE gesteuerte WERBUNG inzwischen die normale Erträglichkeitsgrenze überschritten hat und der Wert der Nachrichten in Frage gestellt ist, weil diese durch die vielen Bildchen zugestellt sind.
    Inzwischen (und das dürften SIE SELBST längst gemerkt haben) ist es zwecks soziologischer Meinungs- Bildung über den wahren Standort der BRD fast schon einträglicher, die Kommentare der Leser
    auf "Nachrichten" bzw. Ansichten der "Redaktion" bzw. Redakteure zu lesen. Einigermaßen HELL-sichtig begabt, wage ich hiermit zu behaupten:
    Ich sehe SCHWARZ für die Zukunft des HANDELSBLATTES.
    Sehr geehrte(r) Redakteur(in),
    schreiben Sie mich doch mal persönlich an?
    handelsblatt.com ät selbsthilfeprojektdeutschland dot de
    Meinen Namen schreibe ich hier nicht hin, weil es sonst ge-googelt werden könnte.
    Ein frohes Fest wünschen wir Ihnen, vor allem Gesundheit, damit Sie uns erhalten bleiben! Es wird viel zu tun geben im Jahre 2013!

  • @EASYWAY
    Bemerkenswert klug Ihr Kommentar, finde ich.
    Es würdemich freuen, wenn Sie Zeit und Interesse für ein Telefonat o.ä. übrig hätten.
    Mit freundl.Gruß
    Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Kommentare sind keine Werbeflächen“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

  • Der Größenwahn ist einfach nicht auszurotten. Der Mensch ist Teil des Systems und daher außer Stande, das Ganze zu begreifen. Je mehr die Forschung in die Randbereiche des Universums eindringt, desto unschärfer werden die Ergebnisse. Das ist eine völlig natürliche Sache.

    Zudem sind viele Theorien durchsetzt mit Paradoxien. Das beginnt schon mit der Lichtgeschwindigkeit, die nichts als eine folgenschwere Märe ist und endet nicht mit der Relativitätstheorie - Zwillingsparadoxon.

    Mit der Rechenkunst läßt sich alles beweisen, auch das Gegenteil.

    Die alten Griechen (ich will deren Weltsicht gar nicht schmälern) wunderten sich ob der Schlangenlinien (Rückläufigkeit), welche die äußeren Planeten ans Himmelsgewölbe malten. Weil sie nicht begriffen haben, wie die zustande kamen, zeichneten sie Epizykeln in die Kreisbahnen und schon stimmte die Berechnung - einigermaßen.

    Die vermeintlich moderne Physik geht da ganz ähnlich vor. Was unverständlich ist, wird mit Mathematik gestrafft. Und so erklären sich alle Paradoxien - mit Epizykeln verbogen in die Wirklichkeitsferne.

    Der Mensch früher war genauso intelligent wie der Mensch heute, wobei manche Forscher sogar davon ausgehen, die Menschheit heute sei weit weniger intelligent als Zugeständnis an die Zivilisation.

    Manche wissenschaftlichen Ergebnisse sind passabel für die Erdoberfläche, aber im Micro- und im Macrocosmos ticken die Uhren anders.

    Eine Analogie für den Irrtum der Wissenschaft liefert ein Rätsel:

    Man zeichne sich 9 Punkte im Quadrat und probiere sie mit 4 graden Strichen zu verbinden.
    Wer das Rätsel löst, ist schlauer.

    Wissenschaft ist abhängig vom Geld und subjektiv. Da fließen Milliarden über Milliarden, weil damit eine Dominanz über das Herdentier gesichert wird; chinesisch, um sich abzusetzen.
    Daß Einstein eine Niete war, läßt sich nachweisen, wird jedoch nie zugegeben werden - die Gläubigen wären desavouiert für alle Zeit.
    Diktaturen und Wissenschaftsglaube kriegt man nur mit Druck kaputt.



  • Manchmal versteht man die Wissenschaft einfach nicht.

    Warum ist es denn nicht möglich, dass wir und alles nur ein Zufallsprodukt sind und hätte es keine Kometen gegeben, wäre wohl nie Leben auf dieser Erde.

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