Hintergrund
Stichwort: Energie aus Biomasse

Zur Biomasse zählen alle Substanzen, die von Pflanzen oder Tieren stammen. Bei der Erzeugung von Strom, Wärme oder Treibstoff wird in der Regel zwischen nachwachsenden Rohstoffen - den so genannten Energiepflanzen - und organischem Abfall unterschieden.

HAMBURG. Nachwachsende Rohstoffe sind unter anderem schnell wachsende Baumarten und einjährige Pflanzen, die sich besonders zum Verbrennen eignen. Dazu zählt etwa Mais. Aus Ölfrüchten - allen voran Raps - werden Bio-Öl und Biodiesel als Schmier- oder Treibstoff gewonnen.

Organische Reststoffe sind Abfälle aus der Land- und Forstwirtschaft, der Industrie und Haushalten. Dazu zählen unter anderem Abfall- und Restholz, Stroh, Gras, Laub, Dung und Klärschlamm.

Dem Bundesumweltministerium zufolge stammte Ende 2002 rund ein Prozent der Bruttostromerzeugung aus Biomasse. Langfristig soll dieser Anteil auf zehn Prozent steigen. Eine gemeinsame Studie der Bayerischen Landesanstalt für Landtechnik und der Technischen Universität München beziffert das Biogaspotenzial zur Stromerzeugung auf 34 bis 39 Milliarden Kilowattstunden jährlich. Weltweit ließe sich nach Angaben des Forschungsverbunds Sonnenenergie etwa 40 Prozent des Energiebedarfs mit Biomasse decken.

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