Forschung + Innovation
Hirschgeweih soll Orthopäden helfen

Forscher der Humanmedizin an der Universität Göttingen wollen die Wachstumsfaktoren von Hirschgeweihen isolieren. Sie erhoffen sich davon einen Stoff, der Prothesen und Implantate besser anwachsen lässt, wie das Klinikum am Mittwoch mitteilte.

dpa GÖTTINGEN. Forscher der Humanmedizin an der Universität Göttingen wollen die Wachstumsfaktoren von Hirschgeweihen isolieren. Sie erhoffen sich davon einen Stoff, der Prothesen und Implantate besser anwachsen lässt, wie das Klinikum am Mittwoch mitteilte.

Das Geweih des Hirschen könne bis zu zwei Zentimeter am Tag wachsen. Es sei dem menschlichen Röhrenknochen in seiner Struktur sehr ähnlich. Nach Angaben des Klinikums ist es dem Biologen Hans Joachim Rolf gelungen, Zellen aus den Proben des wachsenden Hirschgeweihs zu züchten.

Innerhalb von Wochen bis zu wenigen Monaten seien Gewebestücke von einem Zentimeter Größe mit einer dem Hirschgeweih ähnlichen Struktur herangewachsen. Im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projektes will das Forscherteam jetzt herausfinden, welche Zelltypen oder Signale die enormen Wachstumsleistungen des Knochens bewirken.

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