Hochschulen
Schweiz und Ostdeutschland bei Hochschul-Ranking vorn

Bildungseinrichtungen in der Schweiz und in den Ostdeutschland sind die Gewinner im neuen Hochschul-Ranking der Gütersloher Bertelsmann Stiftung.

dpa GüTERSLOH/HAMBURG. Bildungseinrichtungen in der Schweiz und in den Ostdeutschland sind die Gewinner im neuen Hochschul-Ranking der Gütersloher Bertelsmann Stiftung.

In Zusammenarbeit mit der Wochenzeitung „Die Zeit“ hatte das Centrum für Hochschul-Entwicklung der Stiftung Studierende befragt. Dazu kamen die Reputation der Studiengänge bei Professoren und die Zahl der wissenschaftlichen Veröffentlichungen. Das Ranking für 30 Fächer umfasst die Ergebnisse von 280 Hochschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Lob von den Studierenden gab es für die medizinischen Fakultäten in Greifswald, Halle, Magdeburg und Jena. Zufriedenheit herrschte hier besonders mit der Betreuung durch Professoren. Besonders gut ist das Zahlenverhältnis von Betreuern und angehenden Medizinern auch an der privaten Hochschule Witten-Herdecke sowie an den schweizerischen Universitäten Genf, Bern, Lausanne, Basel und Zürich.

Spitzenplätze belegt die Schweiz auch bei Biologie, Chemie, Physik und in der Mathematik. Die Eidgenössische Technische Hochschule (ETH) Zürich erreichte die Spitzengruppe aus Sicht der Professoren und bei den wissenschaftlicher Veröffentlichungen. Bei der Chemie kann auch Göttingen mithalten, in der Biologie sind Heidelberg und Tübingen mit vorn. Bei der Informatik kamen Karlsruhe, die Technische Universität München und die ETH Zürich auf die vordersten Plätze - sowohl im Urteil der Studenten als auch in den Augen der Professoren.

Bei den neu aufgenommenen Geowissenschaften kam Bonn im Fach Geographie auf Platz eins - bei den Forschungsgeldern sowie im Urteil von Professoren und Studierenden. Auch Bern landete im Spitzenfeld.

Bewährt hat sich nach Angaben des Leiters des Centrums für Hochschul-Entwicklung, Detlef Müller-Böling, der internationale Vergleich von Hochschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Mit 30 Fächern sei die Untersuchung die derzeit umfassendste und detaillierteste Liste dieser Art im deutschsprachigen Raum.

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