Forschung + Innovation
Hoher Forschungspreis für Hirnforschung und Wirtschaftsethik

Für Erkenntnisse über die Formbarkeit des menschlichen Gehirns und den ethischen Wandel in der Wirtschaftswelt haben zwei Forscher den mit je 100 000 Euro dotierten baden-württembergischen Landesforschungspreis bekommen.

dpa HEIDELBERG. Für Erkenntnisse über die Formbarkeit des menschlichen Gehirns und den ethischen Wandel in der Wirtschaftswelt haben zwei Forscher den mit je 100 000 Euro dotierten baden-württembergischen Landesforschungspreis bekommen.

Die am Mittwoch in Heidelberg verliehene und Auszeichnung ist der höchstdotierte Forschungspreis, den ein Bundesland vergibt. Die am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim tätige Psychologin Prof. Herta Flor wurde für ihre Grundlagenforschung über den Zusammenhang zwischen Gehirn und Psyche geehrt. Die Psychologin hatte herausgefunden, dass das menschliche Gehirn bis ins hohe Alter formbar ist und sich gezielt trainieren lässt. Diese Erkenntnis nutzt Flor zur Schmerzregulierung.

Der Wirtschaftsethiker Prof. Josef Wieland, der an der Universität Konstanz forscht, erhielt den Preis für seine Arbeiten zum ethischen Wandel in Firmen. Er zeigt in seinen Arbeiten, dass wirtschaftlicher Erfolg und moralisches Engagement kein Widerspruch sein müssen. Ethische Grundsätze seien Bedingung nachhaltiger Unternehmensentwicklung.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%