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In Frankreich wird ein Shuttle-Notlandeplatz eingerichtet

Die USA und Frankreich richten einen Notlandeplatz für US-Raumfähren in der französischen Provence ein.

dpa WASHINGTON/PARIS. Die USA und Frankreich richten einen Notlandeplatz für US-Raumfähren in der französischen Provence ein. Wie die US-Raumfahrtbehörde Nasa mitteilte, unterzeichneten Nasa-Direktor Michael Griffin und der französische Botschafter in den USA, Jean-David Levitte, ein Abkommen über einen Notlandeplatz auf dem Luftwaffenstützpunkt Istres.

Der Notlandeplatz soll für Raumfähren bereit stehen, die nach dem Start zur internationalen Weltraumstation ISS noch innerhalb der Erdatmosphäre in Schwierigkeiten geraten, aber nicht mehr zum US-Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida zurückkehren können. Die Nasa wird vor den Starts Personal und Ausrüstung nach Istres bringen. Der Luftwaffenstützpunkt, der auf dem Kurs der Shuttles liegt, hat mit einer 5 000-Meter-Landebahn eine der längsten Pisten in Europa.

Die Nasa hatte nach dem „Columbia“-Absturz im Februar 2003 alle Shuttle-Starts ausgesetzt. Als erste Raumfähre nach der Katastrophe soll die „Discovery“ voraussichtlich Mitte Juli zur ISS starten.

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