Indien
EU-Indien-Wissenschaftstreffen gestartet

Die EU und Indien wollen ihre Zusammenarbeit auf wissenschaftlichem Gebiet intensivieren.

dpa NEU DELHI. Die EU und Indien wollen ihre Zusammenarbeit auf wissenschaftlichem Gebiet intensivieren. Auf einem Treffen mehrerer EU-Minister unter Leitung von Bundesbildungsministerin Annette Schavan mit dem indischem Wissenschaftsminister Kapil Sibal in Neu Delhi besprachen beide Seiten am Mittwoch Wege für eine verstärkte Kooperation.

Das Treffen gilt als Vorzeigeprojekt der deutschen EU- Präsidentschaft in Indien. Europa und insbesondere Deutschland haben ein Interesse daran, hoch qualifizierte indische Studenten anzulocken.

Sibal rief die Delegierten dazu auf, ein „Technologie-Netzwerk“ aus Forschungseinrichtungen beider Seiten einzurichten. Eine engere Zusammenarbeit im Wissenschafts- und Technologie-Bereich sei notwendig, um die Herausforderungen der Globalisierung zu meistern. Die Sprecherin ihres Ministeriums, Prabhavati Akashi, betonte, bisher habe die EU auf solche Kooperationen mit den USA und China.

Derzeit studieren etwa 80 000 Inder in den USA und nur 20 000 in der EU, die meisten davon in Großbritannien. Für Deutschland als Studienstandort haben sich nur 4 200 indische Studenten entschieden. In Deutschland herrscht unter anderem ein Ingenieursmangel und eine Zuwanderung intellektueller Eliten wird gewünscht. Dafür müssen nach Ansicht von Experten aber die Rahmenbedingungen - etwa eine Arbeitserlaubnis inklusive Familiennachzug - attraktiver gestaltet werden.

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