Industrielle Nutzung möglich
Forscher produzieren Nanoröhrchen

Extrem leitfähig, stärker als Stahl und leichter als Aluminium – das sind nur einige der erstaunlichen Eigenschaften eines künstlichen Werkstoffes, der aus Kohlenstoff-Nano-Röhrchen besteht.

HB DÜSSELDORF. Bislang war es schwierig, das neue Material zu verarbeiten, doch nun ist es mit Hilfe eines neuen Verfahrens gelungen, den Wunder-Werkstoff im industriellen Maßstab zu nutzen.

Seit ihrer Entdeckung 1991 beflügeln die so genannten Carbon-Nano-Tubes, kurz CNT, die Phantasie von Wissenschaftlern und Unternehmern gleichermaßen. Die Herstellung der Nano-Tubes als Rohstoff ist mittlerweile kein großes Problem mehr. Trotzdem gibt es kaum Produkte, denn CNT lassen sich nur schwer mit anderen Werkstoffen verbinden.

Ingenieure der Fraunhofer-Technologie-Entwicklungsgruppe TEG in Stuttgart, haben jetzt ein Verfahren entwickelt, mit dem sich das eigenwillige Material verarbeiten lässt. Das CNT-Verbundsystem lässt sich dadurch mit unterschiedlichen Materialien vermengen oder mit Kunststoffen sowie mit Textilien verbinden. Eines der ersten Produkte, das Carbon-Nano-Tubes der Fraunhofer TEG enthält, sind die DNX-Tennisschläger der Firma Völkl. Die Nanoröhrchen verstärken den Rahmen an den besonders belasteten Stellen und verbessern die Dämpfungseigenschaften des Tennisschlägers.

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