Industriepartner wird noch gesucht
Kopfstütze vermindert das Verletzungsrisiko

dpa KASSEL. Eine neue Kopfstütze soll Autofahren sicherer machen. Kasseler Maschinenbaustudenten haben nach Angaben der Universität eine Stütze entwickelt, die sich bei einem Unfall automatisch entfaltet und den Kopf früher abstützt.

Das Verletzungsrisiko, etwa von Schleudertraumata, werde so erheblich verringert. Die Kopfstütze solle sich ohne große Probleme nachrüsten lassen. Die Entwicklung ist noch nicht im Handel, sei aber bereits beim Patentamt registriert.

Bei einem Aufprall wird der Fahrer normalerweise zuerst nach vorn in die Gurte gedrückt und dann in den Sitz zurückgeschlagen. Dabei kann es zu Verletzungen kommen. Ist die Stütze zu niedrig, kann der Kopf sogar über sie hinwegknicken, es besteht die Gefahr eines Genickbruchs. Die neue Kopfstütze soll, aktiviert von den Sensoren des Airbags, automatisch nach vorn fahren und dem Kopf so den Spielraum für ein Schleudern nehmen. Zudem werde die Stützfläche nach oben erweitert und sei damit doppelt so groß wie bei einem herkömmlichen Modell.

Die Entwicklung der beiden Maschinenbaustudenten sei leicht montierbar, nach einem Einsatz wiederverwendbar und könne bei Vordersitzen und Rückbänken montiert werden, hieß es.

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