Forschung + Innovation
Kein BSE-Lebendtest in Sicht

Die Erforschung von Prion-Erkrankungen wie etwa der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (CJK) oder dem Rinderwahnsinn BSE macht nach Expertenansicht deutliche Fortschritte.

dpa DÜSSELDORF. Die Erforschung von Prion-Erkrankungen wie etwa der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (CJK) oder dem Rinderwahnsinn BSE macht nach Expertenansicht deutliche Fortschritte.

Dennoch sei noch kein schnell aussagekräftiger Lebendtest etwa für BSE absehbar, schränkte Prof. Detlev Riesner von der Universität Düsseldorf zum Ende einer Fachtagung ein. „Man wird erst in ein bis zwei Jahren sagen können, ob wir einen solchen Test haben werden“, sagte der Wissenschaftler am Freitag in Düsseldorf.

„Interessant und vielversprechend“ als Diagnosetechnik sei die so genannte Fourier-Transform-Infrarot-Spektroskopie an Blutserum, die prinzipiell den Nachweis von Prion-Erkrankungen auch an lebenden Individuen erlaube. Auch bei der Frühdiagnostik von Creutzfeldt- Jakob-Erkrankten seien erhebliche Fortschritte gemacht worden, hieß es bei der 4. nationalen TSE-Forschungsplattform. Die 2001 vom Bundesforschungsministerium gegründete wissenschaftliche Organisation beschäftigt sich mit übertragbaren Erkrankungen des zentralen Nervensystems bei Mensch und Tier, bei denen sich durch fehlerhafte Eiweißmoleküle (Prionen) das Hirn schwammartig verändert (Transmissible spongioforme Enzephalopathien/TSE).

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