"Keine Innovation um jeden Preis"
Leichtere Züge sparen Energie und schonen Strecken

Moderne Personenzüge müssen schnell, attraktiv und komfortabel sein. Gleichzeitig sollen sie aber auch preiswert in der Anschaffung, kostengünstig in der laufenden Unterhaltung und sparsam im Energieverbrauch sein.

HB DÜSSELDORF. Die Waggonbauer haben sich auf die Anforderungen der Bahnindustrie eingestellt und ihre Konstruktionen entsprechend ausgerichtet. Sie experimentieren mit unterschiedlichen Werkstoffen und entwickeln die Produktionstechniken weiter.

Der französische Hersteller Alstom beispielsweise setzt bei seinen Zügen bevorzugt auf den Stahlleichtbau. In seinem deutschen Werk in Salzgitter baut er zurzeit 55 Nahverkehrstriebzüge des über 100 Meter langen „Coradia Lirex“ für den Großraum Stockholm. Dessen Wagenkästen sind aus einer leichten Stahlegierung gefertigt. Das senkt das Fahrzeuggewicht, spart somit Energie und schont die Strecken. Zudem sind nach Herstellerangaben 95 Prozent der Materialien recyclebar.

Um die Wartungsarbieten zu erleichtern, hat der Waggonbauer die Antriebsanlage, Heizungs- und Lüftungsaggregate und sonstige Fahrzeugtechnik auf dem Dach der schnittigen Triebzüge untergebracht. Der neue sechsteilige Nahverkehrs-Elektrotriebzug ist klimatisiert, schafft 160 Stundenkilometer und hat einen Niederflureinstieg für niedrige Bahnsteige.

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