Komet
Ison von der Erde aus nicht zu sehen

Am Donnerstagabend sollte der Komet Ison an der Sonne vorbeirasen. Was dann passiert, war zunächst ungewiss. Forscher gingen davon aus, dass er dabei zerbersten kann.
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Katlenburg-LindauAstronomen haben am Donnerstag gespannt den Vorbeiflug des Kometen Ison an der Sonne erwartet, der für den Abend vorhergesagt war. Es gebe für Laien zunächst jedoch keine Chance, den Schweifstern zu beobachten, sagte eine Sprecherin des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung (MPS) im niedersächsischen Katlenburg-Lindau. Von der Erde aus sei er weder mit bloßem Auge noch mit gewöhnlichen Hilfsmitteln zu sehen.

Die Astronomen wollten mit Hilfe von Raumsonden verfolgen, wie der Komet an der Sonne vorbeifliegt. Im Einsatz sind nach MPS-Angaben unter anderem Spektrometer und Infrarot-Technik. Zudem gebe es bodengebundene Stationen. Von dort aus sei die Beobachtung aber problematisch. Der Komet sollte kurz vor 20.00 Uhr seinen sonnennächsten Punkt erreichen. Unklar war, ob der 4,6 Milliarden Jahre alte Himmelskörper den Sonnenvorbeiflug heil übersteht, zerbricht oder verdampft.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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