Konferenz auf der Hannover-Messe zeigt Potenziale auf
Bionikforscher suchen den Dialog mit der Industrie

Was tut, wer Spannendes zu berichten hat? Er geht unter Leute. Damit ihre Forschungsergebnisse keine Theorie bleiben, machen die Bioniker genau das: Sie gehen auf die Hannover Messe. Dorthin, wo sich die Industrie trifft.

HANNOVER. Um das enorme Potenzial der Bionik zu zeigen, veranstalten sie morgen und übermorgen – am 22. und 23. April – die erste Bionikkonferenz auf der Industriemesse.

Bionik – ein Kunstwort aus Biologie und Technik – ist in Mode. Das Motto „Von der Natur lernen“ ist in. „Alles was mit Bio zu tun hat, ist sexy – das klingt nach Umwelt, nach Nachhaltigkeit, darunter können sich die Leute etwas vorstellen. Das hilft uns natürlich“, sagt der Organisator der Konferenz, Ivo Boblan, Forscher an der TU Berlin. Doch nicht immer ist Bionik drin, wo Bionik draufsteht. Optische Ähnlichkeiten zu finden, zum Beispiel zwischen einer Schildkröte und einem Militärpanzer, sei bestenfalls Trivialbionik, sagt Boblan.

Der Wissenschaftler betont, dass es nicht ums bloße Kopieren geht. Nach seiner Definition ist Bionik das Verstehen der Verfahren und Methoden der Natur und deren innovative Umsetzung in die Technik. Möglicherweise könnten die Flugleistungen der kleinen Blaumeise der Schlüssel für leisere und effizientere Windräder sein.

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