Kuriose Forschung
Ig-Nobelpreise vergeben

Die Zeremonie hat inzwischen Tradition: Zum 17. Mal wurden in Cambridge (USA) die „Nobelpreise der anderen Art “vergeben. Preiswürdig erschien der Jury unter anderem ein Beitrag zu den Nebenwirkungen des Schwerschluckens. Auch die anderen Preisträger wurden für eher unkonventionelle Forschung geehrt.

HB CAMBRIDGE. Viagra könnte das neue Mittel der Wahl gegen Jet-Lag werden. Zumindest Hamstern half die Potenzpille nach einer erzwungenen Zeitverschiebung, wieder zu ihrem natürlichen Rhythmus zurückzufinden. Für diese Erkenntnisse bekam Patricia Agostino von der Universität in Quilmes (Argentinien) eine ganz besondere Auszeichnung: den Ig-Nobelpreis für Fortschritte in der Luftfahrt.

Bereits zum 17. Mal vergab die Jury der Zeitschrift „Annals of improbable research“ am Donnerstagabend (Ortszeit) in Cambridge (USA) ihre „Nobelpreise der anderen Art“. Die Bezeichnung Ig-Nobelpreise erinnert an das englische Wort „ignoble“ - schändlich oder unwürdig. Kein Wunder: Die Anwendungsgebiete der preisgekrönten Forschungen sind eher begrenzt: So etwa die Untersuchungen, die Brian Whitcomb und Dan Meyer im „British Medical Journal“ zu den Nebenwirkungen des Schwertschluckens veröffentlichten und für die sie den Preis für Medizin bekamen.

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