Kurzschluss an Bord der Marssonde
"Phoenix" hat Aussetzer

Forscher der US-Weltraumbehörde NASA kämpfen mit einem immer wieder auftretenden Kurzschluss an Bord der Marssonde „Phoenix“.

HB TUCSON. Das Problem tritt an einem Gerät auf, das Eis und Bodenproben vom Marsboden untersuchen soll. Der Kurzschluss werde jedoch nicht als gravierend betrachtet, sagte der Wissenschaftler William Boyton von der Universität von Arizona, der für das Gerät zuständig ist. Der Fehler wurde bei Tests vor Beginn der Experimente entdeckt.

Die Experten wüssten, was den Kurzschluss auslöse und wie er behoben werden könne, sagte Boyton. Sie arbeiteten an einer Lösung des Problems. „Phoenix“ landete am Sonntag in einem relativ flachen Gebiet am Nordpol des Mars'. Ihr Roboterarm soll dort mindestens 90 Tage lang im Permafrost nach Spuren von Wasser und Hinweisen auf Leben graben. Die Forscher vermuten, dass etwa 30 Zentimeter unter der Mars-Oberfläche Eis liegt. Darin könnte die Sonde organische Verbindungen entdecken.

Für den Roboterarm zuständige Experten erklärten, neue Fotos zeigten, dass die Sonde unter Umständen auf Eisplacken ruhe. Möglicherweise hätten die Schubdüsen der Sonde das Eis bei der Landung freigelegt.

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