Forschung + Innovation
Leicht veränderte Flughöhe macht Jets klimafreundlicher

Flugzeuge könnten klimafreundlicher werden, indem sie ihre Flughöhe um wenige hundert Meter ändern. Das haben Forscher um Hermann Mannstein vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) im bayerischen Oberpfaffenhofen festgestellt.

dpa LONDON/OBERPFAFFENHOFEN. Flugzeuge könnten klimafreundlicher werden, indem sie ihre Flughöhe um wenige hundert Meter ändern. Das haben Forscher um Hermann Mannstein vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) im bayerischen Oberpfaffenhofen festgestellt.

Mit der kleinen Änderung vermeiden die Jets die Entstehung von Kondensstreifen, die zur globalen Erwärmung beitragen. Das berichtet das britische Wissenschaftsmagazin „New Scientist“ (Nr. 2 511, S. 18) in seiner Ausgabe vom nächsten Samstag.

Kondensstreifen aus Flugzeugabgasen entstehen in eisübersättigten Luftschichten. Diese Schichten sind nach Messungen der DLR-Forscher aber nur rund 500 Meter dick. Flugzeuge könnten diesen Schichten also gezielt ausweichen, statt wie bisher die Flughöhe um bis zu 3 000 Meter zu senken. Denn in stark verringerter Höhe verbrauchen nicht nur die Triebwerke mehr Treibstoff, es wird auch unübersichtlicher für die Fluglotsen. Zur Messung der eisübersättigten Schichten könnten die Flugzeuge möglicherweise selbst mit Sensoren ausgestattet werden, meinen die Forscher. Ihre Originalarbeit ist im Fachjournal „Transportation Research D“ (Bd. 10, S. 421) erschienen.

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