Marsrover Curiosity Milliardenspiel am Roten Planeten

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Die am wenigsten verrückte Landemethode
Marsrover Spirit, einer der erfolgreichen Vorgänger von Curiosity. Quelle: dpa

Marsrover Spirit, einer der erfolgreichen Vorgänger von Curiosity.

(Foto: dpa)

Wer allerdings mit Bildern nach Art etwa der ersten Mondlandung rechnet, dürfte eine Enttäuschung erleben:  Viel zu sehen werden die Schaulustigen zunächst nicht bekommen. Zwar hat die Nasa eigens den Kurs ihrer Raumsonde „Odyssey“, die den Mars umkreist, geändert. Sie dient nun als Relaisstation, um Curiosity-Signale zur Erde weiterzuleiten. Doch in der dichten Mars-Atmosphäre kann der Rover zunächst nur wenige Informationen aussenden.

Frühestens 15 Stunden nach der Landung werden die ersten von Curiosity geknipsten Fotos auf der Erde erwartet. Auf  Videobilder von der Landung, aufgezeichnet von einer Kamera am Boden des Rovers, müssen Curiosity-Fans wahrscheinlich sogar ein paar Tagen warten. Immerhin: Die Information, ob das rund 900 Kilogramm schwere Selbstfahr-Forschungslabor sicher auf dem Planeten aufgesetzt hat, wird die Nasa pünktlich um 7.31 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit vorliegen haben – vorausgesetzt, alles klappt wie geplant.

Bei der Nasa gibt man sich in dieser Hinsicht optimistisch. Das aufwendige Landemanöver möge ein wenig „verrückt“ wirken, so Nasa-Ingenieur Adam Steltzner. „Aber ich versichere Ihnen, dass es die am wenigsten verrückte Methode ist, mit der man einen Rover, der so groß ist wie Curiosity, auf dem Mars landen kann.“ Außerdem sei das Manöver jahrelang geprobt worden, ergänzte sein Kollege Steven Lee. „In der Welt der Simulation sind wir schon Millionen Mal auf dem Mars gelandet.“

Die Nasa-Verantwortlichen hoffen, dass Curiosity die Erfolgsgeschichte der 2003 gestarteten Marsrover Spirit und Opportunity fortschreibt. Ursprünglich nur für einen Mars-Einsatz von 90 Tagen vorgesehen, rollten beide Hightech-Gefährte noch nach Jahren munter durch die Geröllfelder des Roten Planeten. Erst 2010 verstummte Spirit, Oportunity sendet noch heute Daten zur Erde. Wenn Curiosity mit seinen leistungsstärkeren Instrumenten eine vergleichbare Zähigkeit an den Tag legt, dürfen sich Marsforscher auf einige arbeitsreiche Jahre freuen.

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7 Kommentare zu "Marsrover Curiosity: Milliardenspiel am Roten Planeten"

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  • @ Stubi Pah, das konsequenzlose Gelddrucken ist doch der Hauptvorteil daran derjenige zu sein der die Weltleitwaehrung als FIAT Waehrung herausgibt. Weil man dann nahezu unbegrenzt Geld drucken kann, ohne das sich irgendwo auffaellige Papiergeldberge bilden.

    Nur wenn man's dann irgendwann uebertreibt, kommt man bei alten Volksweisheiten an wie "der Krug geht solange zum Brunnen..."

    Aber damit hat ja auch keiner ein Problem. Es gab in der gesamten Geschichte der Menschheit noch keine ungedeckte Waehrung die laenger bestehen blieb als 60-80 Jahre. Die kriminelle Energie die bei Geld freigesetzt wird ist eben Gewaltig und sorgt immer fuer das gleiche Ergebniss: ein Schneeball system.

  • Dass es UFOs gibt, weiß ich selbst aus eigener Erfahrung.

    Aber soweit ich informiert bin, is es den sog. Alliierten untersagt, den irdischen Raum wirklich zu verlassen. Interstellarer Raumflug darf wohl nur von Nationen durchgeführt werden, die ohne Völkermord klarkommen.

  • Interessant. Nennen Sie uns doch bitte Ihre Quellen - oder sind die geheim ?

  • Es ist wirklich beeindruckend was beispielsweise China und Japan fuer die USA alles finanzieren. Stimmt ja nicht mehr ganz. Mittlerweile haben Bernanke und Obama ja herausgefunden, dass man Geld auch drucken kann ;-)

  • False Flag in Form von den negativen ET´s in Verbindung mit dem Projekt "Blue Beam"...
    Die Zionisten lassen grüßen....

  • Nicht zu vergessen die Reichsdeutschen....
    Die haben sie auch schon lange...
    Bald wird der Bevölkerung der Kontakt mit den "Ausserirdischen" schmackhaft gemacht und gesagt.
    Oder werden sie "gebraucht" um eine Invasion a la False Flag abzuziehen ??

  • Die USA und Russland haben längst Raumfahrzeuge mit denen sie locker zum Mars und sonstwohin kommen.
    Das hier ist Opium fürs tumbe Volk, sonst nichts....

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