Forschung + Innovation
Max-Planck-Präsident: Meiste Forscher kehren nach Deutschland zurück

Das Problem der Abwanderung deutscher Wissenschaftler wird nach Ansicht des Präsidenten der Max-Planck- Gesellschaft, Peter Gruss, überschätzt. „80 Prozent der deutschen Forscher, die ins Ausland gehen, kommen wieder zurück nach Deutschland“, sagte Gruss der Tageszeitung „Die Welt“.

dpa BERLIN. Das Problem der Abwanderung deutscher Wissenschaftler wird nach Ansicht des Präsidenten der Max-Planck- Gesellschaft, Peter Gruss, überschätzt. „80 Prozent der deutschen Forscher, die ins Ausland gehen, kommen wieder zurück nach Deutschland“, sagte Gruss der Tageszeitung „Die Welt“.

Dieser Austausch von jungen Wissenschaftlern sei auch sehr erwünscht. „Das neue Wissen bringen sie ja auch wieder mit nach Hause“, erklärte Gruss. Der diesjährige deutsche Physik-Nobelpreisträger Theodor Hänsch vom Max-Planck-Institut für Quantenoptik in Garching bei München hatte ebenfalls einige Jahre im Ausland geforscht, bevor er nach Deutschland zurückkehrte.

Gruss zufolge ist die deutsche Forschung besser als ihr Ruf. „Im internationalen Vergleich stehen wir bei der Zahl der wissenschaftlichen Publikationen auf Platz drei.“

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