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Mediziner wollen Moorleiche ein Gesicht geben

2 650 Jahre nach dem Tod eines Mädchens im Uchter Moor wollen Hamburger Rechtsmediziner der niedersächsischen Moorleiche „Moora“ ein Gesicht geben. „Das ist unser Hamburger Ötzi-Fall“, sagte Professor Klaus Püschel am Freitag in der Hansestadt.

dpa HAMBURG. 2 650 Jahre nach dem Tod eines Mädchens im Uchter Moor wollen Hamburger Rechtsmediziner der niedersächsischen Moorleiche „Moora“ ein Gesicht geben. „Das ist unser Hamburger Ötzi-Fall“, sagte Professor Klaus Püschel am Freitag in der Hansestadt.

Erste Untersuchungen am Institut für Rechtsmedizin der Hamburger Uni- Klink ergaben, dass das „zierliche Mädchen“ 1,50 Meter groß und 16 bis 19 Jahre alt war. Frühestens im kommenden Jahr werde mit der plastischen Rekonstruktion von „Mooras“ Gesicht begonnen.

„Ötzi“ wird eine mehr als 5 000 Jahre alte Gletschermumie genannt, die im Ötztal gefunden wurde und heute in einem Museum in Bozen (Italien) die Besucher fasziniert.

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