Medizintechnik
CT senkt Strahlenbelastung um 70 Prozent

Eine deutlich geringere Strahlenbelastung als herkömmliche Geräte verspricht ein neuer Computertomograph, den Philips jetzt vorgestellt hat. Innerhalb von nur zwei Herzschlägen liefert der Brilliance iCT ein komplettes Abbild des Organs in gestochen scharfer Qualität.

HB CHICAGO. Ein neuer Computertomograph (CT) kann die Strahlungsbelastung für Patienten stark senken. Das Gerät komme mit 70 bis 80 Prozent weniger Röntgenstrahlung aus als herkömmliche Computertomographen, erläuterte Gerald Poetzsch, Leiter des Geschäftsbereichs CT beim Hersteller Philips (Hamburg). Dabei produziert es gestochen scharfe Bilder von Herz und Hirn. Das Gerät mit der Bezeichnung Brilliance iCT wurde auf dem Jahreskongress der Radiological Society of North America in Chicago vorgestellt.

Der Brilliance iCT macht innerhalb von nur zwei Herzschlägen ein komplettes Abbild des Organs. Er erlaubt auch eine exaktere Auflösung der Gehirnstrukturen und damit eine bessere Diagnostik bei Schlaganfällen. Verbessert wurde auch die Geschwindigkeit, mit der die Aufnahmen erfolgen. Da die Röhre, die die Röntgenstrahlen emittiert, viermal pro Sekunde rotiert, beschleunigt sich der Prozess der Bildgebung um bis zu 22 Prozent. Der Computertomograph könne das Herz somit in allen Bewegungsphasen aufnehmen, sagte Poetzsch. Allerdings sei er auch bis zu drei Mal teurer als vergleichbare Geräte.

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