Forschung + Innovation
Mehr Rechtssicherheit für Stammzellenforscher geplant

Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) will nach einem Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ noch im Sommer eine nationale Strategie für die Stammzellenforschung vorlegen.

dpa BERLIN. Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) will nach einem Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ noch im Sommer eine nationale Strategie für die Stammzellenforschung vorlegen.

Dabei gehe es vor allem um mehr Rechtssicherheit für deutsche Wissenschaftler, die sich an internationalen Forschungsprojekten beteiligen, bestätigte eine Ministeriumssprecherin in Berlin am Montag auf Anfrage.

Wie die Zeitung schreibt, plant das Ministerium einen intensiven Rechtsbeistand für die Wissenschaftler, die sich an internationalen Vorhaben beteiligen. Damit solle verhindert werden, dass Wissenschaftler aus Angst vor Strafverfolgung Kooperation mit ihren Kollegen im Ausland ganz meiden, sich in der weltweiten Forschergemeinde isolieren oder ganz ins Ausland wechseln.

Hintergrund ist das strenge deutsche Embryonenschutzgesetz, dass von der deutschen Forschung seit längerem als besonders restriktiv kritisiert wird. In Deutschland dürfen anders als in vielen anderen Staaten Forscher nur mit vorhandenen embryonalen Stammzellen arbeiten.

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