Forschung + Innovation
Mehr Versuchstiere in Deutschland

Die Zahl der Versuchstiere ist in Deutschland im vergangenen Jahr gestiegen. Insgesamt wurden rund 2,3 Mill. Tiere meist für wissenschaftliche Zwecke eingesetzt, teilte am Montag das Bundesverbraucherministerium in Berlin mit. Das waren etwa sieben Prozent mehr als im Jahr zuvor.

dpa BERLIN. Die Zahl der Versuchstiere ist in Deutschland im vergangenen Jahr gestiegen. Insgesamt wurden rund 2,3 Mill. Tiere meist für wissenschaftliche Zwecke eingesetzt, teilte am Montag das Bundesverbraucherministerium in Berlin mit. Das waren etwa sieben Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Die meisten Versuche, 80 Prozent, wurden mit Mäusen und Ratten gemacht. Dahinter folgen Fische, Kaninchen und Vögel. Bei Mäusen gab es den größten Anstieg. Rückläufig war die Zahl von Hunden, Katzen und Affen als Versuchstiere.

Fast 1,3 Mill. Tiere - mehr als die Hälfte - wurden für Versuche zur Erforschung von Krankheiten von Menschen oder Tieren eingesetzt, darunter Infektionen, Krebs und Herzerkrankungen. Die Zahl der Versuchstiere für toxikologische Tests ging auf rund 161 000 zurück, die für diagnostische Zwecke stieg auf rund 39 000 und damit auf mehr als das Doppelte. Nach Angaben des Ministeriums untersucht eine Expertengruppe auf Bundesebene, wie die Zahl der Tierversuche gesenkt werden kann.

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