Merkurtransit Kleiner Punkt vor der Sonne

Ein seltenes Himmelsereignis lässt sich ab Montagmittag beobachten. Merkur wird als winziger Punkt über die Sonnenscheibe wandern. Wer das beobachten möchte, braucht allerdings einen starken Sonnenschutz für die Augen.
Mit dem National Solar Observatory in New Mexico wurde 2006 dieses Bild des damaligen Merkurtransits gemacht. Quelle: dpa
Merkur vor der Sonne

Mit dem National Solar Observatory in New Mexico wurde 2006 dieses Bild des damaligen Merkurtransits gemacht.

(Foto: dpa)

BerlinWesteuropäer und Amerikaner können am heutigen Montag ein seltenes Himmelsschauspiel beobachten – vorausgesetzt, sie verfügen über entsprechende Filter, um ihre Augen zu schütz. Merkur, der kleinste Planet des Sonnensystems, wird zwischen der Erde und der Sonne hindurchziehen und vor der Sonnenscheibe als kleiner schwarzer Punkt zu erkennen sein.

Das Phänomen soll von 13.12 Uhr bis 20.42 Uhr deutscher Zeit dauern und im Osten Nord- und Südamerikas sowie großen Teilen Westeuropas zu sehen sein. Im Westen Nordamerikas wird voraussichtlich nur ein Teil des sogenannten Merkurtransits bei Sonnenaufgang sichtbar sein.

Leute, die durch Brillen starren
Die größte Brille
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Aufgenommen in Toulouse, Frankreich.

Die schönste Brillen-Schnute
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Aufgenommen in Berlin.

Die Brille ist eine Scheibe
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Aufgenommen in Nizza, Frankreich.

Mond vor, Mund auf
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Aufgenommen in Madrid, Spanien.

Brillen-Uniformität
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Aufgenommen in London-Greenwich, England.

Das große Staunen
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Aufgenommen in Nizza, Frankreich.

Schneebrillen
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Aufgenommen auf Spitzbergen, Norwegen.

Das astronomische Phänomen ereignet sich etwa 13 Mal pro Jahrhundert, das bislang letzte Mal im Jahr 2006. Wer den heutigen Transit beobachten möchte, darf jedoch auf keinen Fall ohne ausreichenden Schutz in die Sonne blicken – es besteht die Gefahr der Erblindung.

Eine einfache Sonnenbrille genügt nicht, astronomische Fernrohre müssen zur Beobachtung mit speziellen Sonnenfiltern ausgestattet sein. Oder man geht gleich in einer Sternwarte, von wo aus sich das Schauspiel besonders gut verfolgen lässt.

  • ap
  • dpa
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