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Ministerium: Keine Sicherheitsmängel in Uran-Forschungsinstitut

Das Stuttgarter Umweltministerium hat Behauptungen über angeblich gravierende Sicherheitsverstöße im Europäischen Institut für Transurane (ITU) zurückgewiesen. Es sei durch das ITU-Personal in keinem Fall ahndungswürdig gegen das Strahlenschutz- oder Gefahrgutrecht verstoßen worden.

dpa KARLSRUHE/HAMBURG. Das Stuttgarter Umweltministerium hat Behauptungen über angeblich gravierende Sicherheitsverstöße im Europäischen Institut für Transurane (ITU) zurückgewiesen. Es sei durch das ITU-Personal in keinem Fall ahndungswürdig gegen das Strahlenschutz- oder Gefahrgutrecht verstoßen worden.

Dies habe man bereits Ende April 2003 der Europäischen Kommission mitgeteilt, erklärte das Ministerium am Mittwoch auf Anfrage. Die rechtlich selbstständige EU-Forschungseinrichtung ist auf dem Gelände des Forschungszentrums Karlsruhe angesiedelt.

Nach einem Bericht des Magazins „Stern“ soll es in der Forschungseinrichtung nach Angaben einer ehemaligen ITU-Chemikerin „gravierende Verletzungen von Sicherheitsbestimmungen“ gegeben haben. Vielfach sollen Mitarbeiter Gefahrguttransporte abgewickelt haben, obwohl sie nicht entsprechend geschult worden seien. In einem Fall soll eine Sendung mit abgereichertem Uran unzulässigerweise per einfachem Kurier in die USA versandt worden sein.

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