Mission Curiosity
Neue Zwangspause für den Marsrover

Der Marsrover Curiosity kämpft weiter mit technischen Problemen. Wegen eines Softwarefehlers kann der Rover derzeit keine wissenschaftlichen Daten sammeln. Für die Fernwartung bleibt der Nasa nur wenig Zeit.
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Der Mars-Rover Curiosity ist nach wie vor lahmgelegt. Computerprobleme verzögern die Wiederaufnahme der wissenschaftlichen Experimente weiter, erklärte die US-Weltraumbehörde Nasa.

Bereits am Wochenende war das sechsrädrige Fahrzeug nach einem Software-Fehler in den Sicherheitsmodus zurückgefahren. Zunächst sollte Curiosity seine Aktivitäten bereits am Montag wieder aufnehmen, nun ist eine Pause bis zum Wochenende nicht ausgeschlossen.

Nach wie vor bestehe aber Funkkontakt, hieß es. Curiosity sei „stabil, gesund und in ständiger Kommunikation mit den Wissenschaftlern“, so die Nasa. In ein paar Tagen könne der Rover seine Forschungsarbeit auf dem Roten Planeten wieder aufnehmen.

Tatsächlich müssen sich die Nasa-Techniker mit ihrer Fernwartung beeilen. Anfang April wird der Mars von der Erde aus gesehen hinter der Sonne vorbeiziehen. Für den Zeitraum von etwa vier Wochen wird dann die Kommunikation mit Curiosity ausfallen. Bis dahin soll der Rover weitere Forschungsdaten gesammelt haben.

Erst in der vergangenen Woche hatte die Nasa die Ergebnisse einer Gesteinsprobe des Rovers veröffentlicht. Danach soll einst mikrobielles Leben auf dem Mars möglich gewesen sein.

Weitere Messdaten, die die Behörde am Montag (Ortszeit) erstmals veröffentlichte, zeigen außerdem, dass die Mineralien in dieser Umgebung wasserhaltiger sind, als an anderen Orten, wo Curiosity zuvor Tests durchgeführt hatte. Das könnte die Annahme stützen, wonach an dieser Stelle auf dem Mars einst ein See oder Flüsse waren.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
Agentur
ap 
Associated Press / Nachrichtenagentur

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