Mission Juno
Jupiter-Sonde holt Schwung an der Erde

Die Jupitersonde Juno hat für ihre Reise zum größten Planeten des Sonnensystems Schwung an der Erde geholt. Das Manöver verlief allerdings nicht ganz so, wie es die US-Weltraumbehörde Nasa geplant hatte.
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Los AngelesDie Raumsonde „Juno“ hat sich am Mittwochabend vom Gravitätsfeld der Erde Schwung für ihre Reise zu den Grenzen des Sonnensystems geholt, kurz danach aber auf abgesicherten Modus geschaltet. Die Sonde ist so programmiert, dass sie bei technischen Problemen in diesen Modus schaltet. Was dazu geführt hat, war zunächst nicht bekannt.

Der Projektmanager der Mission von der US-Raumfahrtbehörde Nasa, Rick Nybacken, zeigte sich zuversichtlich, dass „Juno“ wie geplant in drei Jahren Jupiter erreichen werde. „Wir glauben, wir sind wie geplant auf dem Weg zum Jupiter“, sagte er. Im abgesicherten Modus kann das Flugkontrollzentrum auf der Erde mit der Sonde kommunizieren, ihre Aktivitäten sind dann aber begrenzt.

Das schon bei früheren Missionen zu den Planeten Jupiter und Saturn erprobte Flugmanöver wurde am Mittwochabend 560 Kilometer über der Erde absolviert. Die europäische Raumfahrtbehörde ESA und die NASA teilten mit, die Flugkontrolle in Australien habe 20 Minuten nach dem Vorbeiflug in Höhe Südafrikas ein entsprechendes Signal empfangen.

Mit dem Schleudereffekt sollte sich „Junos“ Geschwindigkeit von 125.500 Kilometern pro Stunde auf 140.000 erhöhen. Insgesamt soll die Raumsonde 2,74 Milliarden Kilometer zurücklegen und am 4. Juli 2016 den Jupiter erreichen. Die Sonde wird Wolkendecke und das Innere des riesigen Gasplaneten erforschen.

Agentur
ap 
Associated Press / Nachrichtenagentur

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