Mit an Bord ist auch ein Niederländer
Neue ISS-Crew problemlos gestartet

Planmäßig und ohne Probleme ist am Montagmorgen das Raumschiff "Sojus" in Baikonur gestartet. An Bord ist ein russisch-amerikanisches Astronauten-Team, das die achte Besatzung der Internationalen Raumstation (ISS) ablösen soll.

HB BAIKONUR. Das Raumschiff „Sojus“ TMA-4 hob um 5.18 Uhr MESZ ab und soll am Mittwoch an der ISS andocken. Start und Flug verliefen nach Plan, teilte die Flugleitung nach der kritischen Startphase mit. An Bord der „Sojus“ sind der russische Kommandant Gennadi Padalka und der US-Flugingenieur Michael Fincke. Sie werden wie die gegenwärtige ISS-Besatzung rund sechs Monate im All bleiben.

Mit an Bord ist auch ein niederländischer Mediziner von der Europäischen Raumfahrtagentur ESA für elf Tage, um dort wissenschaftliche Experimente auszuführen. Er wird mit der alten, der achten, ISS-Besatzung, dem Amerikaner Michael Foale und dem Russen Alexander Kaleri, zur Erde zurückehren.

Seit dem Absturz des US-Shuttles „Columbia“ ruht die gesamte Versorgung der ISS auf den Schultern der russischen Raumfahrt. Im laufenden Jahr sind insgesamt nur zwei bemannte Flüge geplant. Die ISS ist ein Gemeinschaftsprojekt von insgesamt 14 Nationen, darunter auch Deutschland. Das erste Modul startete im November 1998 ins All.

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