Möglicherweise Start im Mai oder Juni
Vorerst keine Wiederaufnahme der Shuttle-Flüge

Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat den Termin für den Neustart des Space-Shuttle-Programms nach dem Columbia-Absturz im Februar 2003 verschoben. Aus Sicherheitgründen und wegen der Schäden von vier Hurrikans ist der geplante Termin einen Shuttle-Starts im März oder April des kommenden Jahres nicht mehr zu halten.

HB HOUSTON. Das teilte die Nasa am Freitag (Ortszeit) im Internet mit. Jetzt werde geprüft, ob ein Space-Shuttle im Mai oder Juli starten könne.

Hurrikan „Frances“ etwa hatte im September die schlimmsten Schäden in der Geschichte des Raumfahrtzentrums in Cape Canaveral (Florida) angerichtet. Bisher sind auch die meisten Sicherheitsbedenken der Untersuchungskommission des Columbia-Absturzes noch nicht ausgeräumt.

Die Raumfähre „Columbia“ war am 1. Februar 2003 nach einer mehr als zehn Mill. Kilometer langen Reise im All über Texas auseinander gebrochen und abgestürzt. Die sieben Astronauten kamen dabei ums Leben. Die Untersuchungskommission des Unglücks hatte der NASA schwerste Versäumnisse vorgeworfen.

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