Multitalent gefragt
Stephen Hawking sucht Assistenten

Der Astrophysiker Stephen Hawking ist auf der Suche nach einem Assistenten, der bei der Instandhaltung seines markanten Computer-Sprachsystems hilft. Bewerben sollten sich allerdings nur echte Multitalente.
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LondonSind Sie ein Computergenie, Organisationstalent, begnadeter öffentlicher Redner, technisch extrem begabt und können gleichzeitig noch eine Vorlesung zur höheren Astrophysik vorbereiten? Dann erfüllen Sie zumindest die grundlegenden Voraussetzungen für den bald freiwerdenden Job als Technischer Assistent des Wissenschaftlers Stephen Hawking.

Der britische Kosmologe und Autor („Eine kurze Geschichte der Zeit“) sucht ab Ende Februar einen neuen Assistenten, der ihm eine Stimme geben kann, wie auf seiner Internetseite nachzulesen ist. Hawking ist scher krank, an den Rollstuhl gefesselt und kann nur mit Hilfe eines Sprachcomputers kommunizieren.

Der weltbekannte Wissenschaftler, der am 8. Januar 70 Jahre alt wird, leidet unter einer schweren Muskelschwäche. Mitte der 1980er Jahre verlor er seine Stimme. Eine Maschine, die an seinem Rollstuhl angebracht ist, liest Bewegungen in seinem Gesicht ab und hilft ihm dabei, Worte zu übermitteln, Türen zu öffnen und andere Alltagsdinge zu bewältigen.

Die Jobbeschreibung für den künftigen Assistenten liest sich vielfältig: Reisen für Hawking und sein Pflegepersonal organisieren und mindestens drei Monate im Jahr auf Tour sein; den Sprachcomputer und andere Hilfsmittel des Professors warten; Pressesprecher sein und Fragen aus der Öffentlichkeit beantworten; Reden und Vorlesungen des Wissenschaftlers vorbereiten.

Zu den Voraussetzungen für die anspruchsvolle Tätigkeit zählt unter anderem die Fähigkeit, ohne Anleitung oder technische Unterstützung Maschinen bedienen und anderen diese erklären zu können. Das Gehalt für den Multitalent-Job soll bei jährlich rund 25.000 Pfund (29.800 Euro) liegen.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Multitalent gefragt: Stephen Hawking sucht Assistenten"

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  • Klar ist Hawkins genial und den Promi-Effekt in allen Ehren, aber die Aufgabenstellung verlangt nach einer adäquaten Bezahlung, alles andere ist einfach unglaubwürdig und nicht zielführend.
    Hawkins muss gute Leute um sich haben, keine billigen Groupies.

  • Noe, Hawkins ist genial, aber kein Milliardär.
    Ausserdem waren 25000 Pfund wesentlich mehr wert, als der letzte Assistent eingestellt wurde.

    Ich denke er hofft mehr auf den Promi-Effekt.Und eine Erholung des Pfund.

  • Guter Witz. Da scheint wohl irgendein Genie eine Null vergessen zu haben.

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