Nach der erfolgreichen Notfallreparatur
Houston hat ein neues Problem

Nach der erfolgreichen Notfallreparatur am Hitzeschild der „Discovery“ arbeitet die NASA nun an der Lösung eines letzten Problems, das der Rückkehr des Space-Shuttle am Montag noch im Wege stehen könnte. Dabei geht es um Risse an einer so genannten Isolierdecke in der Nähe des Shuttle-Fensters.

HB HOUSTON. Ingenieure überprüfen bei Tests im Windtunnel, ob dieser beschädigter Isolationsstreifen während des Landesvorgangs abreißen und die Sicherheit gefährden könne, erklärten Nasa-Vertreter am Mittwoch. Die Experten würden nach Wegen zur Reparatur suchen, falls ein weiterer Außeneinsatz an der Discovery notwendig sein sollte, sagte Nasa-Manager Wayne Hale in Houston. Er gehe aber davon aus, dass das nicht notwendig sein werde.

Am Mittwoch hatten der „Discovery“-Astronaut Steve Robinson erstmals Mal in der Geschichte der US-Raumfahrt eine Reparatur am Hitzeschutzschild einer US-Fähre im All ausgeführt. Dabei hatte er mehrere Fugenfüller zwischen den Hitzekacheln an der Unterseite des Shuttles entfernt. Die Nasa hatte befürchtet, die Unebenheiten könnten die Aerodynamik der Raumfähre stören und zu einer stärkeren Aufheizung des Schutzschildes beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre führen. Probleme am Hitzeschild hatten 2003 zum Absturz der „Columbia“ Raumfähre „Columbia“ geführt, bei dem alle sieben Astronauten getötet worden waren.

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