Nach fünf Monaten im All Drei ISS-Astronauten zurück auf der Erde

Sie waren fünf Monate im Weltraum – nun sind drei Astronauten von der Raumstation ISS zur Erde zurückgekehrt. Ihre Sojus-Kapsel landete in Kasachstan.
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Back on earth – ISS-Astronauten heil auf der Erde gelandet

Back on earth – ISS-Astronauten heil auf der Erde gelandet

MoskauNach fünfeinhalb Monaten im Weltall sind drei Astronauten der Internationalen Raumstation zurück auf die Erde gekehrt. Ihre Sojus-Kapsel landete am Mittwoch kurz nach Sonnenaufgang (Ortszeit) in Kasachstan, wo die zwei Amerikaner und ein Russe von Minusgraden begrüßt wurden.

Die Flugkontrolle hatte Sorge gehabt, Schnee und Eisregen könnten das Auffinden der Kapsel erschweren. Die US-Raumfahrtbehörde Nasa erklärte aber, die Wetterbedingungen seien nicht so schlecht wie befürchtet.

Neben den Raumfahrern der Nasa, Joseph Acaba und Mark Vande Hei, kehrte auch der Russe Alexander Missurkin auf die Erde zurück. Während ihrer Zeit im All hatten die Amerikaner eine Reihe von Außeneinsätzen durchgeführt und dabei unter anderem die mechanischen Hände des ISS-Roboterarms ersetzt. Im vergangenen Herbst hatten sie zudem die Gelegenheit, vom All aus mit Papst Franziskus zu plaudern.

Mit den Augen eines Astronauten
Astronautenfotos
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Alle Wege führen - in diesem Fall nicht nach Rom, sondern nach Lüttich. Astronauten der Raumstation ISS gelang dieser Schnappschuss der belgischen Metropole mit "NightPod", einem speziellen Instrument für Nachtaufnahmen.

Erde aus dem All
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Bei hellem Tageslicht sehen wir hier die Inseln des Mergui-Archipel im Indischen Ozean vor der Küste Myanmars. Flüsse transportieren Sediment vom Festland ins Meer und lassen den vergleichsweise flachen Ozean rund um die mehr als 800 Inseln hellblau bis weiß erscheinen. In deutlichem Kontrast dazu steht das Dunkelblau der Tiefsee am linken Rand des Bildes.

Erde aus dem All
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Vulkane zählen zu den spektakulärsten Naturschauspielen und sind auch aus dem All gut zu erkennen. Hier sehen wir das Vulkanfeld des argentinischen Feuerbergs Payun mit seinen mehr als 300 aktiven Schloten.

Erde aus dem All
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Auch die sibirische Halbinsel Kamtschatka zählt zu den vulkanisch aktiven Regionen unseres Planeten. Aus dem All gut zu erkennen ist der Lavafluss des Vulkans Tolbatschik, der nach 36 Jahren Ruhe im November 2012 wieder ausbrach.

Astronautenfotos
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Der Vulkan Ulawun auf Papua-Neuguinea, gesehen aus der Perspektive eines Astronauten auf der ISS.

Erde aus dem All
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Nicht Feuer, sondern Wasser ist das beherrschende Element auf diesem Bild. Es zeigt überflutete Gebiete im Süden Mosambiks, wo der Fluss Limpopo nach anhaltenden Regenfällen über die Ufer trat.

Erde aus dem All
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Die an Kondensstreifen von Flugzeugen erinnernden Wolkenformationen markieren Schiffsrouten auf dem östlichen Pazifik. Die Himmelsstriche entstehen, wenn Wasserdampf an Partikeln aus den Abgasen der Schiffsmotoren kondensiert.

Auf der Raumstation halten sich damit derzeit noch drei weitere Raumfahrer auf: Das Kommando hat der Russe Anton Schkaplerow. Neben dem US-Astronauten Scott Tingle arbeitet auch der Japaner Norishige Kanai auf der ISS.

Die zurückgekehrten Raumfahrer sollen wie üblich zunächst einen Tag in Baikonur zur Beobachtung verbringen und dort untersucht werden. Nach mehreren Monaten in der Schwerelosigkeit brauchen sie zunächst Hilfe, da die Muskeln erschlafft sind und der Körper sich erst wieder an die Erdanziehung gewöhnen muss.

Erst Mitte März sollen drei neue Raumfahrer zur ISS aufbrechen, um das Team verstärken. Dann werden sich der russische Bordingenieur Oleg Artemjew und seine US-Kollegen Andrew Feustel und Richard Arnold auf den Weg zur ISS machen.

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  • dpa
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