Nasa wertet Kamera-Aufzeichnungen aus
"Discovery" hat offenbar Hitzekachel-Schaden

Beim Start der Raumfähre „Discovery“ ist offenbar ein Stück einer Hitzeschutzkachel an der Unterseite des Shuttles abgeplatzt.

HB CAPE CANAVERAL. Das teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa nach der ersten Auswertung von Kamera-Aufzeichnungen des Starts in der Nacht zum Mittwoch mit. Zu einer möglichen Gefährdung des Raumfahrzeugs und der siebenköpfigen Besatzung wollte sich Flugdirektor John Shannon noch nicht äußern.

Dazu sei es noch zu früh, sagte Shannon. Bis jetzt wisse man noch nicht, wie tief der Riss sei, den das von der Kachel abgeplatzte Stück hinterlassen habe. Nach Angaben der Nasa hatte das abgebrochene Teil eine Länge von knapp vier Zentimetern. Die betreffende Kachel liegt an einer besonders verwundbaren Stelle des Shuttles, nämlich in der Nähe der Klappen des Bugfahrwerks.

„Wir werden in zwei Tagen alles über das wissen, was von der Fähre abgefallen ist“, sagte Shannon am Dienstag. Der Start der „Discovery“ war von 112 Kameras verfolgt worden.

Beschädigungen am Hitzeschild waren der Hauptgrund für die Katastrophe der Raumfähre „Columbia“ Anfang 2003, bei der alle sieben Astronauten getötet worden waren. Damals hatte beim Start ein herabfallendes Stück der Außentank-Isolierung eine Tragfläche beschädigt. Beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre war die Fähre auseinander gebrochen. Der „Discovery“-Start am Dienstag war der erste nach dem Unglück der „Columbia“.

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