Neil Armstrong tot Astronaut Neil Armstrong tot

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Die Pilotenlizenz erwarb er noch vor dem Führerschein
Neil Armstrong bei der Mondlandungsmission von „Apollo 11“. Quelle: dapd

Neil Armstrong bei der Mondlandungsmission von „Apollo 11“.

(Foto: dapd)

Armstrong leitete die Mondlandungsmission von „Apollo 11“ und steuerte auch die kleine Mondlandefähre „Eagle“. Am 21. Juli 1969 betrat Armstrong als erster Mensch die Mondoberfläche und sprach die legendären Worte: „Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein riesiger Sprung für die Menschheit.“

Gut 500 Millionen Neugierige in allen Erdteilen saßen vor ihren Fernsehapparaten und verfolgten, wie der 38 Jahre alte Weltraumpionier nahezu 400.000 Kilometer von der Erde entfernt seinen linken Fuß in die wüstenähnliche Landschaft des Mondes setzte. Zusammen mit Astronaut Edwin „Buzz“ Aldrin spazierte Armstrong drei Stunden lang auf dem Mond.

Neil Alden Armstrong wurde am 5. August 1930 in Wapakoneta im US-Bundesstaat Ohio geboren. Seinen ersten Flug erlebte er im damals ungewöhnlich jungen Alter von sechs Jahren. Den Pilotenschein hatte Armstrong mit 16 Jahren eher in der Tasche als die Fahrerlaubnis.

Armstrong diente im Korea-Krieg als Kampfflieger und arbeitete später als Testpilot. Erst beim dritten Anlauf wurde er im September 1962 der Öffentlichkeit als künftiger Raumfahrer der US- Weltraumbehörde NASA vorgestellt. Seinen ersten Raumflug absolvierte Armstrong am 12. März 1966 als Kommandant der US-Raumfähre „Gemini 9“.

Drei Jahre später ging ein Traum in Erfüllung. Er landete auf dem Mond. Gemeinsam mit Astronaut Edwin Aldrin sammelte er länger als zwei Stunden Mondgestein und machte historische Aufnahmen. Nach dem
Ausscheiden aus der NASA lehrte Armstrong von 1971 bis 1979 als Professor für Luft- und Raumfahrttechnik an der Universität von Cincinnati.

Die Bundesregierung sprach den USA ihre Anteilnahme aus. Deutschland trauere "mit dem ganzen amerikanischen Volk um diesen Raumfahrtpionier", erklärte der Luft- und Raumfahrtkoordinator der Bundesregierung, Peter Hintze (CDU), in der Nacht zum Sonntag in Berlin. Armstrong stehe als erster Mensch, der den Mond betreten habe, "in der Entdeckergeschichte der Menschheit auf einer Stufe mit Christoph Kolumbus".

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  • dpa
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16 Kommentare zu "Neil Armstrong tot: „Wenn Sie den Mond sehen, zwinkern Sie Neil zu“"

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  • ALDI gibt es hier nicht. Wir sind Selbstversorger. Ausserdem sind unsere Einwanderungsgesetzte etwas strikt. Daher fällt schon die primäre Zielgruppe von ALDI aus. Wäre kein lukratives Geschäft für die ALDI Brüder. Aber wenn Borussia Dortmund ein Freundschaftsspiel hier austrägt und ihre Fans freundlich mit ALDI-Tüten winken, könnte es evtl. mit dem Markteintritt klappen.

  • Spassige Kollegen sind immer willkommen! Einer von der Stasi war auch mal hier. Ob der allerdings Ernst hiess weiss ich nicht mehr. Der Typ kam 1987 vorbei und hat irgendwas von Sozialismus und Klassenfeind erzählt. Habe ihn daraufhin in den Schuppen gesperrt bevor er sich oder irgendjemand anderen etwas antut. Habe seitdem nichts mehr von ihm gehört. Liegt vielleicht daran, dass ich seit '87 nicht mehr im Schuppen war. Sollte vielleicht mal nach ihm sehen gehen. Evtl. hat er sich wieder beruhigt.

  • Hey, suchen Sie Kollegen?? Nicht so animalisch...ähhh...tierisch ERNST, so richtig Deutsch-spießig. Oder ein einstiger Stasi, durch Texte leicht zu verwirren?

  • @otto936

    "Glauben Sie ernsthaft die Russen hätten sich entgehen lassen die Amis vor der Welt blosszustellen wäre die Landung "getürkt" gewesen ?"

    Andererseits, haetten die USA es riskieren koennen, dass die Landung vielleicht auch schief geht? Ein gigantischer Gesichtsverlust dieser damals so stolzen Nation waere die Folge gewesen. Das Risiko war sehr hoch. Da koennte man schon zu seltsamen Mitteln greifen.

    Und nochmals - landen nur gebremst durch kleine Raketen (Fallschmirm geht ja nicht), dann noch starten mit kleinen Raketen und schliesslich noch andocken an das Hauptschiff und dies dazu alles noch mit der damals doch primitiven Computertechnologie. Also wenn sie dies wirklich geschafft haben, alle Achtung. Aber mir fehlt irgendwo der Glaube.

    Aber egal, der Menschheit hat es ja nicht viel gebracht, ausser dass der grosse Traum von der Reise zum Mond damit ausgetraeumt war.

  • Gibt es schon einen ALDI?

  • Geschlossene Anstalt? Nee, ich habe freie Sicht auf die Erde. Die Penner von der Nasa haben mal wieder einen Rover abgeworfen. Hätte beinahe meine Gartenlaube getroffen. Werde bei Gelegenheit das Ding in eine Felsschlucht schubsen. Habe die Pfeifen davon.

  • Der Reflektor der Apollo 11-Mission hatte die Größe eines Laptops. Daß sich dieser unkoordinierte Punkt im ewig rührigen kosmischen Treiben auf 380.000 km Entfernung zielgenau ansteuern läßt, ist kaum zu glauben. Noch dazu lenkt die terrestrische Brechung einen Laserstrahl bogenförmig ab.

    Technisch einfacher zu realisieren wäre eine Photographie des Mondautos. Noch einfacher, eine Photomontage.

    Und daß die winzige Wackelkapsel so problemlos gestartet ist vom Mond, wie schon angemerkt worden ist, grenzt auch irgendwie an ein Wunder.

    Und last, but not least, ist die Strahlenbelastung zwischen Erde und Mond extrem hoch.

    Der Landungs-Skeptizismus ist nicht auf meinen Mist gewachsen. Ich habe auch erst nachgedacht, nachdem andere sich schon lange damit beschäftigt hatten.

  • Aus welcher geschlossen Anstalt schreibt ihr 2 denn?

  • @otto936
    Die Nasa hat sich Nazitechnologie und Naziwissenschaftler zu nutze gemacht, um zum Mond zu gelangen. Dann schon lieber Verschwörungstheorien, dass es die Mondlandung nie gegeben hat. Und er war kein Grosser. Es hätten sich ohne Weiteres tausende oder zehntausende andere gefunden.

  • Sie vergesse, daß damals der Kalte Krieg in voller Blüte stand. Glauben Sie ernsthaft die Russen hätten sich entgehen lassen die Amis vor der Welt blosszustellen wäre die Landung "getürkt" gewesen ?
    Diese ganzen Geschichten über eine Kubrick Inszenierung sind doch nur dämlich.
    Im übrigen stehen die Laserreflektoren immer noch da oben - physisch vorhanden und immer noch funktionsfähig.

    Egal, der Mann war ein Großer. Er hat es verdient nicht vergessen zu werden.

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