Neue Generation mobiler Rechner
Notebooks verdrängen klobige Schreibtischcomputer

Ob federleicht, hauchdünn, panzerfest oder einfach superbillig - noch nie überboten sich PC-Hersteller so eifrig mit immer neuen Varianten. Allein Laptop-Weltmarktführer Hewlett-Packard will bis Ende des Jahres zehn neue Modelle vorstellen.

wiwo DÜSSELDORF. Dabei ist die Auswahl schon heute riesig. Vom Geizkragen-Modell der Aldi-Marke Medion, den Panzerfahrer-Toughbooks von Panasonic, dem Manager-Statussymbol Thinkpad von IBM, dem Kreativen-Schwarm Powerbook von Apple oder den flachen Portégés der Edellinie von Toshiba - für jeden Geschmack und Etat gibt es gleich mehrere Alternativen.

Beim Wettkampf um bessere und billigere Notebooks bedienen sich PC-Hersteller und ihre Auftragsproduzenten wie die taiwanische Firma Quanta großzügig bei Zulieferern. Die japanische Firma Hitachi stellte jüngst eine Mini-Festplatte mit 60 Gigabyte vor, die dank einer neuartigen Abtasteinheit Daten nicht nur schneller schreibt und liest, sondern auch noch weniger Strom als bisher verbraucht. Display-Hersteller wie Marktführer Samsung haben die Fertigung von Flachbildschirmen so gut im Griff, dass sie aus einem Stück Glas wesentlich mehr taugliche Displays als noch vor wenigen Monaten herstellen können.

Wegen des geringeren Ausschusses sinken die Kosten. Unternehmen wie Osram Opto Semiconductors bereiten schon die Produktion von qualitativ hochwertigen so genannten Organic Light Emitting Diode-Displays (OLED) vor. Zunächst für kleinere Bildschirme gedacht, bestechen die Displays nicht zuletzt durch besonders brilliante Farben. Da die bei herkömmlichen Dünnfilmdisplays nötige Hintergrundbeleuchtung bei Oleds überflüssig ist - der Kunststoff, aus dem sie aufgebaut sind, leuchtet selbst -, sind sie wesentlich dünner und leichter.

"In der PC-Industrie geht die Post eindeutig bei mobilen Computern ab“, sagt NPD-Techworld-Analyst Steve Baker. Denn im Gegensatz zu herkömmlichen Personalcomputern lassen sich mit den schicken Laptops und deren Zubehör trotz heftigen Wettbewerbs noch ansehnliche Profite erzielen. Während der Absatz von Desktops stagniert, legt die mobile Konkurrenz laut Marktforschungsunternehmen IDC aus Framingham/Massachusetts jährlich rund 15 Prozent zu. Jeder dritte verkaufte Computer ist bereits ein Mobilgerät. Bleibt es bei dem Tempo, werden die Schreibtisch-PCs Anfang 2006 überrundet. Gegen Ende der Dekade könnten stationäre Computer gar das Schicksal der Röhrenmonitore teilen und allmählich von den Schreibtischen verschwinden.

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