Neue ISS-Besatzung
Sojus auf dem Weg zur Raumstation

Ein russische Sojus-Rakete ist zur Internationalen Raumstation gestartet. Sie bringt eine neue Besatzung zur ISS. Mit dabei ist auch ein Astronaut, dessen Flug der russischen Waffenindustrie ein Milliardengeschäft beschert.

HB MOSKAU. Eine neue Langzeitbesatzung ist am Mittwoch zur Internationalen Raumstation (ISS) gestartet. Um 15.22 Uhr MESZ hob eine Sojus-Rakete vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan ab. An Bord des Raumschiffs sind der Russe Juri Malentschenko, seine amerikanische Kollegin Peggy Whitson und der malaysische Arzt Sheikh Muszaphar Shukor.

Whitson und Malentschenko sollen zwei russische Besatzungsmitglieder der ISS ablösen. Shukor, der erste Astronaut seines Landes, wird am 21. Oktober zusammen mit der alten ISS-Besatzung zur Erde zurückkehren. Die malaysische Regierung hatte seine ISS-Mission im Gegenzug für einen Rüstungsauftrag an Russland in Milliardenhöhe ausgehandelt.

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