Neue ISS-Besatzung startet
EU-Verfassung fliegt ins All

Die neue Besatzung der Internationalen Raumstation (ISS) startet am Freitag ins All. Mit im Gepäck hat der europäische Astronaut Roberto Vittori den Entwurf für die künftige EU-Verfassung.

HB BAIKONUR. Außerdem an Bord der russischen Sojus-Rakete sind die Raumfahrer Sergej Krikaljow (Russland) und John Phillips (USA), die als elfte Langzeitbesatzung ein halbes Jahr auf dem Außenposten der Menschheit bleiben sollen. Der Start vom Weltraumbahnhof Baikonur war in der Nacht zu Freitag um 2.46 Uhr MESZ geplant, wie die Flugleitzentrale bei Moskau am Donnerstag mitteilte.

Die EU-Broschüre im All soll dem neuen Grundgesetz der Europäischen Union bei ihrem schwierigen Durchbruch auf Erden helfen. Von den 25 EU-Mitgliedern haben nach Angaben der EU-Kommission in Brüssel bislang 5, darunter Italien, die Verfassung ratifiziert. Bei einem Referendum in Frankreich am 29. Mai droht dagegen ein Nein. Vittori, Astronaut der Europäischen Raumfahrtagentur ESA, soll nach zehn Tagen mit der bisherigen Langzeitbesatzung Leroy Chiao und Salischan Scharipow zur Erde zurückkehren.

Das Ankoppeln der Kapsel Sojus TMA-6 an der ISS sei für die Nacht zum Montag geplant, berichteten russische Medien. Nach zweijähriger Pause soll im Mai erstmals auch wieder eine US-Raumfähre zur Raumstation fliegen. Alle Shuttle-Flüge waren nach dem Absturz der Raumfähre „Columbia“ im Februar 2003, bei dem sieben Menschen ums Leben kamen, auf Eis gelegt worden.

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