Forschung + Innovation
Neue Marssonde soll nach Landeplatz für Menschen suchen

Während Raumfahrtfans weltweit auf das Space- Shuttle „Discovery“ schauen, blickt die US-Raumfahrtbehörde Nasa bereits zum Mars.

dpa WASHINGTON. Während Raumfahrtfans weltweit auf das Space- Shuttle „Discovery“ schauen, blickt die US-Raumfahrtbehörde Nasa bereits zum Mars. Zwischen 13.54 Uhr und 15.39 Uhr Mesz am Mittwoch sollte vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida aus eine neue Sonde auf den Weg zum Roten Planeten geschickt werden.

Hauptziel der rund 720 Mill. Dollar (584 Mill. Euro) teuren Mission ist die Suche nach geeigneten Landeplätzen für Roboter und Menschen auf dem Mars. Nach dem Willen von US-Präsident George W. Bush sollen neu zu bauende Raumfähren spätestens im Jahr 2020 vom Mond aus zum Mars aufbrechen.

Die neue Sonde heißt „Mars Reconnaissance Orbiter“, kurz MRO. Sie soll am 10. März 2006 in eine Umlaufbahn um den Mars einschwenken und dann im November mit der Erforschung der Oberfläche des Planeten beginnen. Dazu hat sie die größte hochauflösende Kamera an Bord, die von der Nasa bisher ins Weltall geschickt wurde. Damit können von einer Höhe bis zu 320 Kilometer aus Gesteinsbrocken von der Größe eines Schreibtischs ausgemacht werden.

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