Neue Technik hat sich bewährt
Eumetsat optimiert Wetterbeobachtung

Die Wetterbeobachtung aus dem All wird immer genauer. Satelliten einer neuen Generation von Eumetsat liefern im Vergleich zu ihren Vorgängern umfassendere Informationen über das Wettergeschehen.

DÜSSELDORF. Sie senden das Zwanzigfache an Daten und können Bilder von Europa, Afrika sowie von benachbarten Kontinenten und Ozeanen doppelt so oft zu Boden schicken – alle 15 statt alle 30 Minuten.

„Das heißt: Die neuen Satelliten bieten einen deutlich klareren Blick auf das Wetter“, sagt Dirk Heizenreder, Leiter der Vorhersage- und Beratungszentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach. Dadurch können mit der neuen Beobachtungstechnik schwere Gewitter, Sturm, Hagel, heftiger Regen, starke Schneefälle und andere Wettergefahren noch schneller und besser erkannt werden.

„Die neue Technik hat sich seit gut einem Jahr bewährt“, sagt Wolfgang Benesch, Leiter des Referats Fernerkundung beim DWD. Seit Januar 2004 versorgt der Meteosat-8 die Wetterdienste in Europa mit den exakteren Daten aus dem Weltall. Damit das so bleibt, schickt die europäische Organisation für Wettersatellitennutzung (Eumetsat) im Sommer dieses Jahres einen weiteren Satelliten der neuen Generation in eine Umlaufbahn der Erde.

„Bei der Wetter- und Klimabeobachtung kommt es nicht nur auf die Qualität der Informationen, sondern auch auf die Zuverlässigkeit der Datenlieferung an“, sagt Ernst Koenemann, Direktor der Programmentwicklung bei Eumetsat. Fällt ein Wettersatellit aus, dann haben die Meteorologen ein Problem. „Mit dem zweiten Satelliten haben wir ein Back-up und können eine Verfügbarkeit von weit über 90 Prozent garantieren.“

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