Forschung + Innovation
Neue Trainingskleidung "korrigiert" Sportler

Brüllende Ausbilder beim Training gehören vielleicht bald der Vergangenheit an: Die niederländische Organisation für angewandte wissenschaftliche Studien in Soesterberg, testet derzeit Sportbekleidung mit integrierten Sensoren, die die Bewegungen des Sportlers automatisch korrigiert.

dpa SOESTERBERG/LONDON. Brüllende Ausbilder beim Training gehören vielleicht bald der Vergangenheit an: Die niederländische Organisation für angewandte wissenschaftliche Studien in Soesterberg, testet derzeit Sportbekleidung mit integrierten Sensoren, die die Bewegungen des Sportlers automatisch korrigiert.

Das berichtet das britische Fachmagazin „New Scientist“ in seiner jüngsten Ausgabe (Nr. 2 519, S. 21). Sensoren an Knöchel und Fußgelenk vibrieren sofort, falls der Athlet sich nicht optimal bewegt - so soll er dazu gebracht werden, die Technik zu verändern, Arme und Beine besser zu koordinieren oder das Tempo zu erhöhen.

Bis jetzt wurden zunächst Ruderer im Testlabor damit ausgestattet. „Die Signale werden von der Testperson viel schneller erkannt als der Zuruf eines Trainers“, erläuterte Forscher Hendrik-Jan van Veen. Der dänische Skating-Trainer Jac Orie teste mit seinen Spielern bereits Westen, die mit Sensoren an Hüfte und Schulter ausgestattet sind. Auch PSV Eindhovens Trainer Guus Hiddink hat den Angaben zufolge Interesse angemeldet, so dass die Forscher nun Fußballerkleidung entwickeln nach dem Motto: „Wer nicht hören will, muss fühlen.“

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