Neue Version des Software-Pakets
Microsoft schickt Office 2003 ins Rennen

Microsoft will mit seinem neuen Softwarepaket Office 2003 seine Marktdominanz auf diesem Gebiet ausbauen. Unmittelbar vor der Vorlage seiner Quartalsergebnisse bringt der weltgrößte Softwarekonzern die neue Version des Büro-Programmes in den Handel.

HB SEATTLE. Nach zahlreichen neuen Produkten und Milliarden- Investitionen in neue Technologien schickt sich Microsoft damit an, eine seiner beiden wichtigsten Geldquellen - Office und die Windows-Betriebssystemfamilie - auf den neuesten Stand zu bringen. Während Microsoft-Vorsitzende Bill Gates das neue Office-Paket bereits am Dienstag mit einer Marketing-Veranstaltung in New York starten will, muss die neue Windows-Version mit dem Code-Namen „Longhorn“ noch bis 2005 oder gar 2006 warten.

Das neue Office-System mit einer Vielzahl neuer Funktionen soll unter anderem unerwünschte Werbe-Mails (Spam) stoppen, das Lesen von E-Mails beschleunigen und die gemeinsame Bearbeitung von Dokumenten durch Firmen erleichtern. In der Standard-Ausführung kostet das Programmpaket 499 €, 50 € weniger als die Vorgängerversion.

Microsoft will mit seinem neuen Büro-Softwarepaket Office 2003 seine Marktdominanz auf diesem Gebiet ausbauen. Als Käufer sollen unter anderem Besitzer früherer Office-Versionen gewonnen werden. „Unsere Kunden wechseln im Durchschnitt alle vier Jahre zu einer neuen Office-Version, deshalb erhoffen wir uns vor allem mit Nutzern des alten „Office 97' gute Geschäfte“, sagte Produkt-Manager Wolfgang Rychlak bei der Vorstellung des Programmpakets am Montag in München.

Nach Angaben von Microsoft dominiert Office mit einem Marktanteil von etwa 80 % und über 400 Mill. Installationen weltweit den Markt für Büroanwendungen vor Konkurrenten wie Star Office von Sun oder dem von IBM herausgegebenen Lotus Notes.

Vom Microsoft-Quartalsergebnis am Donnerstag erwarten Analysten eine weitere Bestätigung dafür, dass sich der Absatz von Personal Computern (PC) belebt hat. Vor allem warten sie aber auf den Ausblick, den der Konzern für das kommende Jahr geben wird. Nach zweistelligen prozentualen Umsatzsteigerungen in sechs von acht Quartalen erwarten Analysten jetzt im Schnitt ein Plus von vier Prozent auf 8,1 Mrd. Dollar. Das wäre der geringste Zuwachs in den vergangenen zwei Jahren.

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