Neues Medikament soll älteren Menschen helfen
Forscher entwickeln Tropfen gegen trockene Augen

Trockene Augen sind eine Volkskrankheit, werden aber kaum behandelt. Etwa 60 % der Bevölkerung leidet an trockenen Augen, doch nur wenige Betroffene holen sich zur Linderung der Symptome ärztlichen Rat. Die Mehrheit begnügt sich sich ein Tränenersatzmittel aus der Apotheke.

HB DÜSSELDORF. Bislang galten vor allem klimatisierte Räume oder Kontaktlinsen als Ursache trockener Augen. Doch mittlerweile hat man weitergehende medizinische Erkenntnisse. Es besteht ein Zusammenhang zwischen trockenen Augen und Erkrankungen wie Arthritis, Asthma oder Gicht. Und auch der Genuss von Tabak, Koffein und Multivitaminpräparaten stehen im Verdacht, die trockene Augen zu begünstigen. Eine anhaltende Luftverschmutzung tut ihr übriges, berichtet die Fachzeitschrift „Der Ophthalmologe“ in ihrer aktuellen Ausgabe.

Ältere Menschen und Frauen, die während der Wechseljahre Hormone nehmen, gehören zur Risikogruppe Nummer eins. Dies hängt mit dem Mangel an männlichen Hormonen (Androgenen) zusammen, die mit dem Altern bzw. der Hormonbehandlung während der Menopause einhergeht. Die pharmazeutische Industrie arbeitet daher zurzeit an einem Wirkstoff, der den Androgenmangel ausgleichen soll. Dieser ist in Form von Augentropfen insbesondere auf die Risikogruppe der Älteren zugeschnitten und soll 2006 auf den Markt kommen.

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