Forschung + Innovation
Neues Verfahren zur früheren Erkennung von Asthma

Das Universitätsklinikum Erlangen und der Siemens-Konzern haben ein neues Verfahren zur frühen und präzisen Erkennung von Asthma-Erkrankungen entwickelt.

dpa ERLANGEN. Das Universitätsklinikum Erlangen und der Siemens-Konzern haben ein neues Verfahren zur frühen und präzisen Erkennung von Asthma-Erkrankungen entwickelt. Mit Hilfe einer Magnetresonanztomographie könne festgestellt werden, welche Bereiche der Lunge von Asthma bronchiale betroffen seien, berichtete Siemens am Freitag in Erlangen.

Mit herkömmlichen Funktionsmessungen der Lunge könne dagegen nur die Menge der ein- und ausgeatmeten Luft sowie die Geschwindigkeit des Atemvorgangs gemessen werden. Diese Methode sei bei Kindern und Jugendlichen oft ungegeeignet, weil sich das Lungenvolumen von kranken und gesunden jungen Menschen kaum unterscheide.

Die Krankheit äußert sich in wiederholten Anfällen von Atemnot, Husten und Kurzatmigkeit. Ursache für die chronische Entzündung und Überempfindlichkeit der Bronchien seien krankhafte Reaktionen der Atemwegsschleimhaut auf verschiedene Reize. Wenn die Krankheit bereits im Kindesalter diagnostiziert werde, bestehe nach einer frühzeitigen Therapie eine gute Chance auf Heilung und Verminderung der Symptome.

Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums leiden in Deutschland fünf Prozent der Erwachsenen und zehn Prozent der Kinder an Asthma - mit zunehmender Tendenz.

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