Newcomer punkten auf Sportmesse „Ispo“ mit Innovationen: Junge Firmen entwickeln pfiffige Sportprodukte

Newcomer punkten auf Sportmesse „Ispo“ mit Innovationen
Junge Firmen entwickeln pfiffige Sportprodukte

Gute Nachrichten für Behinderte: Künftig können auch gelähmte Sportler den Golfschläger schwingen. Die junge Firma Para Base Tech hat jetzt ein kleines, dreirädriges Elektrofahrzeug entwickelt, das den Spieler auf Knopfdruck in eine aufrechte Position bringt, die einen perfekten Schlag ermöglichen soll.

HB MÜNCHEN. Der gelähmte Golfer Anthony Netto hat den so genannten „Para- Golfer“ in den vergangenen beiden Jahren zusammen mit dem ebenfalls behinderten Christian Nachtwey entwickelt. Die beiden Tüftler versprechen, dass das mit Gel-Batterien betriebene Gerät mühelos zwei Runden auf dem Platz erlaubt. Drei Breitreifen sollen dafür sorgen, dass der 15 000 Euro teure Wagen auch Bunker mühelos passiert. Beim Innovationspreis „Brand New“ der weltgrößten Sportmesse Ispo, die am 1. Februar in München beginnt, hat sich das Behindertenfahrzeug gegen 148 Mitbewerber durchgesetzt und den ersten Preis gewonnen.

Doch nicht nur Behinderte profitieren von der Forschung kleiner, innovativer Sportartikel-Unternehmen. Auf der Ispo zeigt sich, dass junge Firmen selbst in seit Jahren von großen Anbietern besetzten Sportarten wegweisende Neuerungen auf den Markt bringen können. So hat das kalifornische Radsportunternehmen Saddleco einen Sattel entwickelt, der wesentlich bequemer sein soll als herkömmliche Modelle. Die Amerikaner vertrauen dabei auf einem im Spritzgussverfahren hergestellten Sattelrahmen mit einem elastischen Material darüber. Dadurch entstehe eine schwebende Sitzfläche, die den Druck des Körpers optimal verteilt, erläutern die Entwickler. Zudem wird die Sitzfläche so belüftet, dass die Körperfeuchtigkeit außergewöhnlich gut verdunsten kann. Die Fachpresse äußerte sich über die nur 255 Gramm schwere Titankonstruktion begeistert.

Auch im hart umkämpften Surfmarkt greifen kleine Firmen an. So hat das 2001 gegründete australische Unternehmen Radiator einen Surfanzug entwickelt, der mit deutlich weniger Gummi auskommt als die bisherigen Produkte. Der Anzug besteht aus vier Schichten: Nylon, Titan, Neopren und einem speziellen Innenfutter. Diese Mischung sorgt für eine gute Isolierung. Die Anzüge nehmen wenig Platz weg und schützen prima gegen Unterkühlung.

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