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„Nobelpreis der Mathematik“ für US-Forscher Lax

Norwegens Kronprinz Haakon hat am Dienstag in Oslo den als „Nobelpreis für Mathematiker“ angesehenen Abelpreis an den US-Wissenschaftler Peter D. Lax (79) überreicht.

dpa OSLO. Norwegens Kronprinz Haakon hat am Dienstag in Oslo den als „Nobelpreis für Mathematiker“ angesehenen Abelpreis an den US-Wissenschaftler Peter D. Lax (79) überreicht.

Die mit sechs Mill. Kronen (710 000 Euro) dotierte Auszeichnung wird seit 2003 verliehen und ist von der norwegischen Regierung zum Gedenken an den 1 802 geborenen und mit 27 Jahren gestorbenen Mathematiker Niels Henrik Abel gestiftet worden.

In der Begründung der Jury heißt es, der New Yorker habe „bahnbrechende Beiträge zur Theorie partieller Differenzialgleichungen, der Anwendung derartiger Gleichungen sowie zur Berechnung von Lösungen für derartige Gleichungen“ geleistet. „Wie wenige andere kann Lax die abstrakte mathematische Analyse mit der äußerst konkreten Lösung von Einzelproblemen verbinden.“

Lax wurde 1926 in Budapest geboren. Seine Eltern flüchteten mit ihm 1941 wegen der Judenverfolgung in die USA. Der norwegische König Harald V. musste sich bei der Preisverleihung von seinem Sohn vertreten lassen, weil er infolge einer Herzoperation bis Anfang Juni keine offiziellen Amtsgeschäfte wahrnimmt.

Als erste Abel-Preisträger waren 2003 der Franzose Jean-Pierre Serre und im folgenden Jahr zu gleichen Teilen Sir Michael Francis Atiyah aus Großbritannien sowie Isadore M. Singer aus den USA ausgezeichnet worden.

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