Olympus
Neues Forschungszentrum eröffnet

In München will der Olympus-Konzern künftig die Entwicklungen für den Bereich Medizintechnik bündeln. Für 15 Millionen Euro hat der Konzern ein neues Forschungszentrum errichtet - nicht die erste Anlage dieser Art im Umfeld der bayerischen Landeshauptstadt.

Der japanische Olympus-Konzern hat am Dienstag ein globales Forschungs- und Entwicklungszentrum für Medizintechnik in München eröffnet. An dem neuen Standort sollen künftig 450 Mitarbeiter an neuen Technologien und Produkten der Diagnostik und der Laborautomation für den Weltmarkt arbeiten.

Die Wahl sei vor allem wegen der Fachkräfte und der Nähe zu Universitäten und Forschungseinrichtungen auf München gefallen, sagte Helmut Köhler, Geschäftsführer der Olympus Life and Material Science Europa. Olympus investiert rund 15 Millionen Euro in sein neues Zentrum, in dem die bislang über ganz Deutschland und Europa verteilten Aktivitäten in diesem Bereich gebündelt werden.

Weltweit beschäftigt Olympus rund 33 000 Mitarbeiter, davon rund 4800 in der Olympus Europa Gruppe mit Sitz in Hamburg. Vor drei Jahren hatte bereits der US-Konzern General Electric ein Forschungszentrum für Medizintechnik in Garching bei München eröffnet und war damit näher an den Konkurrenten Siemens gerückt.

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