Orthopädie
Kunstknie nach Maß

Nicht von der Stange, sondern individuell gefertigt sind die Knieprothesen aus einer Chrom-Kobalt-Molybden-Legierung, die das kalifornische Medizintechnik-Unternehmen Conformis aus Foster City seit Kurzem anbietet - zum gleichen Preis wie ein Standardprodukt.

DÜSSELDORF. Als Vorlage für seine Knieprotesen dienen dem kalifornischen Medizintechnik-Unternehmen Conformis dreidimensionale computer- oder kernspintomografische Bilder des verschlissenen Kniegelenks. Danach fertigt das Unternehmen, das in Deutschland mit 13 Kliniken kooperiert, exakt passende Ersatzteile an - vom Ein-Cent-großen Knorpelersatzstück bis hin zum kompletten Kunstknie.

„Wir geben dem Gelenk genau das zurück, was es verloren hat“, wirbt der deutsche Conformis-Mitgründer Philipp Lang für die Technik. Damit Standard-Ersatzteile passen, muss ein Teil des gesunden Knochens entfernt und gerade gesägt werden. Weil nur ersetzt wird, was fehlt, sind die neuen Implantate kleiner, was die Wunde bis auf vier Zentimeter verkleinert und die Operationszeit von zwei Stunden auf 45 bis 30 Minuten verkürzt. Weiterer Vorteil: Die kleinsten Conformis-Implantate haften so gut an der Knochenunterlage, dass sie weder verschraubt noch einzementiert werden müssen. Nur die größeren werden im Knochen verankert. Falls das Gelenk weiter verschleißt, steht einer zweiten Operation nichts im Wege.

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