Physiker gibt Lehrstuhl auf
Stephen Hawking geht in Rente

Der britische Kosmologe Stephen Hawking gibt seinen Lehrstuhl an der Universität Cambridge auf. Mit 67 Jahren hat er die offizielle Altersgrenze erreicht. Der Astrophysiker will seine Forschungen aber auch im Ruhestand fortsetzen.

HB LONDON. Der britische Astrophysiker Stephen Hawking geht offiziell in den Ruhestand. Der schwerbehinderte Wissenschaftler werde den berühmten Lucasischen Lehrstuhl für Mathematik an der Universität Cambridge im kommenden Jahr aufgeben, teilte die Universität in der Nacht zum Freitag mit.

Hawking, der im Januar 67 Jahre alt wird und damit die Altersgrenze auf dem Lehrstuhl erreicht, will weiter an der Universität arbeiten. Jedoch werde ein neuer Inhaber des Lehrstuhls ernannt, so die Hochschulleitung. Der Lucasische Lehrstuhl ist einer der renommiertesten der Welt, ihn hatte schon Isaac Newton (1642-1727) inne.

Hawking war seit fast 30 Jahren auf dieser Position. Der Astrophysiker, der sich vor allem durch Forschungen zur Physik Schwarzer Löcher hervorgetan hat, gehört zu den weltweit bekanntesten Kosmologen. Einem breiten Publikum wurde Hawking 1988 durch sein populärwissenschaftliches Buch „Eine kurze Geschichte der Zeit“ bekannt. Der Physiker leidet seit Jahrzehnten an der unheilbaren Muskelschwäche ALS und ist an den Rollstuhl gebunden.

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