Planetenforschung
Das Ende der Erde

Astronomen sagen der Erde ein düsteres Schicksal voraus: Von einer entfesselten Sonne heimgesucht, wird sie sich in eine lebensfeindliche Gluthölle verwandeln, um schließlich von unserem Zentralgestirn verschlungen zu werden. Doch es gibt auch gute Nachrichten.

HEIDELBERG. Die schlechte Nachricht: Unsere Sonne wird sich zu einem Riesenstern aufblähen und dabei unseren Heimatplaneten verschlingen. Die gute Nachricht: Wir haben noch ein wenig Zeit bis dahin.

Nichts ist ewig im Universum, und so kann auch die Erde ihrem Schicksal nicht entgehen. In ferner Zukunft werden die Ozeane austrocknen und die Landmassen verglühen. Schuld daran ist ausgerechnet die Sonne, die bereits seit Jahrmilliarden für lebensfreundliche Bedingungen auf unserem Planeten sorgt. Eines Tages wird ihr Vorrat an Brennstoff weitgehend erschöpft sein. Dann hört sie nicht einfach auf zu leuchten, sondern geht in ein Entwicklungsstadium über, das wir bisher nur von so genannten Riesensternen kennen. Diese gigantischen Glutbälle sind so groß, dass sie bis weit über die Bahn der Erde hinaus reichten, wenn man sie in die Mitte unseres Sonnensystems verpflanzen würde.

Heute befindet sich die Erde in komfortablem Abstand zur Sonne. Rund 150 Millionen Kilometer trennen uns von ihrer brodelnden Oberfläche. Gerade weit genug weg, um für angenehme Temperaturen zu sorgen, Wasser flüssig zu halten und Leben zu ermöglichen. Doch in etwa sieben Milliarden Jahren wird sich die Sonne in einen Riesenstern verwandeln und dabei ihren Durchmesser um mehr als das Zweihundertfache vergrößern. Dabei wird sie zunächst die inneren Planeten Merkur und Venus verschlingen und unserer Erde gefährlich nahe kommen.

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